Frauenberger dankt "pro:woman" für 30 Jahre kompetente Beratung

"Fristenregelung ist frauenpolitische Errungenschaft, die Selbstbestimmungsrecht der Frau sichert"

Wien (OTS) - Die heutige Feier zum 30-jährigen Bestehen des Ambulatoriums "pro:women" nimmt Frauenstadträtin Sandra Frauenberger zum Anlass, um sich bei der Leiterin und den MitarbeiterInnen des Ambulatoriums zu bedanken: "Seit über 30 Jahren finden Frauen in ihrem Haus kompetente Beratung bei allen Fragen zu Sexualität, Verhütung und (un-)gewollter Schwangerschaft. Es ist ein unschätzbarer Gewinn, dass Frauen in oftmals schwierigen Lebenssituationen einen vertraulichen und kompetenten Rahmen vorfinden, der Ihnen Mut und Kraft vermittelt. Durch professionelle Beratung hat "pro:woman" zahlreichen Frauen geholfen, die für sie jeweils richtige Entscheidung zu treffen. Schließlich gilt es nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit angemessen zu berücksichtigen", so Frauenberger.****

Heftige Kritik übte die Stadträtin an all jenen Kräften, "die dieses Jubiläum zum Anlass nehmen, um die Fristenregelung in Frage zu stellen". Frauenberger: "Die Fristenregelung ist eine frauenpolitisch immens wichtige Errungenschaft, weil sie das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper sicherstellt." Bemerkenswert an der aktuellen Debatte sei, "dass es vor allem Männer sind, die sich zu Wort melden, um die Fristenregelung und die Entscheidungsfreiheit der Frau in Frage zu stellen."

Freier Zugang zu Ambulatorien durch Schutzzonen

Wien biete Frauen bzw. Eltern den Schutz und die Geborgenheit eines fein gesponnenen sozialen Netzes und eine Fülle von Beratungseinrichtungen. "Dennoch muss es das persönliche Recht jeder einzelnen Frau bleiben, sich - aus welchen gewichtigen persönlichen Gründen auch immer - gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden. Dieses Selbstbestimmungsrecht der Frau ist für mich unantastbar", so die Frauenstadträtin. Dazu gehöre auch, "Frauen den offenen und unbehinderten Weg zu einer medizinischen Einrichtung zu ermöglichen". "Psychische und physische Barrieren militanter Abtreibungsgegner stellen für Rat suchende Frauen eine unzumutbare Belastung dar. Deshalb brauchen wir endlich eine bundesweite Lösung für Schutzzonen vor Kliniken", so Frauenberger, die in diesem Zusammenhang an die ÖVP appelliert, "sich in dieser Frage auf die Seite der Frauen zu stellen". (Schluss) lac

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