ARBÖ: Trotz Preiseinbruch in Rotterdam wurde Diesel bei uns teurer

ARBÖ-Tipp: Tank nie in der Früh

Wien (OTS) - Obwohl der Preis für Diesel in Rotterdam zuletzt markant gefallen ist - um fast 30 Dollar je Tonne- wurde Diesel in Österreich von gestern auf heute wieder teurer, im Schnitt um 0,5 Cent auf 0,992 Euro pro Liter, kritisiert der ARBÖ. "Die Mineralölfirmen versuchen das übliche Spiel vor langen Reisewochenende. Sie erhöhen schon Tage davor die Preise und scheren sich nicht um die sinkenden Preise in Rotterdam".
Ginge es tatsächlich nach Rotterdam- wie von der Mineralölindustrie stets behauptet - müsste Diesel sofort um 3,5 Cent billiger werden, fordert der ARBÖ. Wer glaubt, hier handelt sich um "Peanuts", irrt. Ein ungerechtfertigter Mehrpreis von 3,5 Cent pro Liter bedeutet für alle Diesel-Autofahrer zusammen eine Mehrbelastung von 700.000 Euro pro Tag.
Der ARBÖ appelliert an die ohnehin schon zu 82,5 Prozent sehr preisbewussten Autofahrer, noch gezielter die günstigsten Tankstellen anzusteuern (siehe www.arboe.at), die teuren Autobahntankstellen zu meiden und keinesfalls in der Früh zu tanken."Tank nie in der Früh" sollte das Motto heißen. Nach wie vor kommt es über Nacht zu völlig willkürlichen Preiserhöhungen, die einen erhöhen Diesel um 6 Cent, die anderen um 4 oder 2 Cent,haben punktuelle Stichproben des ARBÖ ergeben. Es gibt aber auch Tankstellen die es schaffen, ihre Diesel-Preise seit Tagen und Wochen unverändert niedrig zu halten,.

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