Sport und Kinder - SP-Reindl: "Sport und Bewegung ist in Kindergarten- und Schulalltag integriert"

ÖVP fordert wieder einmal, was in Wien schon lange Realität ist

Wien (SPW-K) - "Schon im Kindergarten wird Freude an der Bewegung vermittelt. Die Kinder können Rollschuhlaufen, Radfahren, Schwimmen, Eislaufen, Inline Skaten und vieles mehr", erwidert der Sportsprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Mag. Thomas Reindl auf Forderungen der ÖVP. "Den Kindern stehen beispielsweise Räder zur Verfügung oder es werden sogenannte 'Bewegungsbaustellen' aufgebaut, wo die Kinder 'Parcours' bewältigen können", sagt Reindl. In fast allen Kindergärten gibt es Bewegungsräume. Bewegung ist zudem über Spiele, Ausflüge und Aufenthalt im Garten in den Kindergartenalltag integriert.

Die PädagogInnen werden in ihrer Ausbildung entsprechend vorbereitet: Es gibt ein eigenes Modul in dem sie lernen, Kinder zu Bewegung zu motivieren und sie bei sportlichen Betätigungen abzusichern.

Auch an den Wiener Schulen wird Bewegung ernst genommen: an 150 Volksschulen läuft das Projekt "Bewegtes Lernen", wo Unterrichtsstoff gleichzeitig mit Bewegung vermittelt wird. Dabei handelt es sich um kognitives Lernen mit und durch Bewegung in Schwerpunktklassen mit einer zusätzlichen Unterrichtseinheit, begleitende medizinische Betreuung und einem berufsbegleitenden Lehrgang für PädagogInnen. Zudem gibt es in Wien sechs Schulen mit Sportschwerpunkten.

Bei gesunder Ernährung in Kindergärten und Schulen hat Wien Maßstäbe gesetzt. Seit 2003 gibt es Bioessen in den Wiener Kindergärten. Allein in den städtischen Kindergärten liegt der Bioanteil schon bei 50 Prozent und bei Milch- und Milchprodukten sogar bei 91 Prozent. Auch in den Schulen ist "Bio" kein leeres Schlagwort. Seit Beginn des Schuljahres 2005/06 gibt es an den ganztägig geführten Schulen in Wien Mittagessen mit einem 30prozentigen Bio-Anteil.

"Im Unterausschuss des Landessportrats wird bereits gemeinsam mit den Sport-Dachverbänden und dem Wiener Fußballverband an einem Sportstättenkonzept gearbeitet", sagt Reindl Dabei sollen alle dem Sport in Wien zur Verfügung stehenden Flächen, also auch jene die im Eigentum der Republik Österreich bzw. im Privateigentum stehen, berücksichtigt werden.

"Hätten sich die ÖVP-Gemeinderätinnen Anger-Koch und Riha die Mühe gemacht und sich auch nur ansatzweise informiert, wüssten sie über die vielfältigen Angebote bescheid und müssten nicht ein in Wien bereits umgesetztes Konzept aus ihrem möglichen Sommerurlaubsdomizil Zürich bemühen", sagt SPÖ-Sportsprecher Reindl.
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