"profil": Bankgeheimnis hängt am seidenen Faden

Christoph Matznetter glaubt, dass das Bankgeheimnis noch im kommenden Jahr ganz fällt

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, könnte die Übergangsfrist, die Österreich beim Bankgeheimnis eingeräumt wurde, bereits im kommenden Jahr enden. "Mit der Unterzeichnung der Zinsrichtlinie hat der blaue Finanzminister Karl-Heinz Grasser in Wahrheit das Bankgeheimnis längst preisgegeben", sagt Wirtschaftskammer-Vizepräsident Christoph Matznetter. Denn darin sei festgelegt, dass Österreich der automatischen Weiterleitung von Kontodaten zustimmen müsse, sobald andere Steueroasen die OECD-Kriterien erfüllen. "Überspitzt formuliert: Wenn Delaware auch noch umfällt, ist das österreichische Bankgeheimnis obsolet", sagt Matznetter. In einem Jahr könnte es bereits so weit sein.

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