Opferfamilien klagen Aliyev

Wien (OTS) - Rakhat Aliyev, der frühere kasachische Botschafter in Österreich - er ist des Mordes, der Folter und der Entführung dringend tatverdächtig - hat gestern in einer Presseaussendung seiner PR-Agentur die Ehefrauen der beiden entführten Bank-Manager als "Schachfiguren des kasachischen Geheimdienstes" bezeichnet und ihnen unterstellt, "Methoden des kasachischen Geheimdienstes" anzuwenden. Aliyev bezog sich dabei auf die durch die Opferfamilien wegen Verschleppung der Ermittlungen gegen ihn in Österreich eingebrachten Strafanzeigen.

Aliyev und seine Presseagentur Brandstätter Communications haben diese die Ehefrauen der beiden verschleppten Manager kränkenden, an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen trotz Aufforderung nicht widerrufen, sodass die Ehefrauen nun mehr Aliyev und die Agentur auf Unterlassung und Widerruf geklagt haben. Aliyev versucht immer panikartiger, die Opfer zu diskreditieren und ihnen zu unterstellen, sie würden von der Republik Kasachstan oder dem kasachischen Präsidenten unterstützt. Auch durch ständige Wiederholung wird jedoch diese absurde Behauptung nicht wahrer. Denn gerade Aliyev weiß, wie viel Kraft und Zeit die Opferfamilien in Kasachstan benötigt haben, um die Einleitung eines Verfahrens in Kasachstan zu bewirken.

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