FVMI: In Österreich tankt man billiger

Preisniveau trägt wirtschaftlichen Erfordernissen Rechnung

Wien (OTS) - In der aktuell wieder aufflammenden Diskussion über die heimischen Treibstoffpreise werden einige Fakten immer wieder vergessen. Dazu zählt auch, dass die österreichische Mineralölindustrie keinen Einfluss auf die schwankenden Weltmarktpreise bei Benzin und Diesel nehmen kann. Österreichs Anteil am weltweiten Verbrauch liegt übrigens bei ca. 3 Promille.

Spritpreise liegen unter dem EU-Schnitt

Fakt ist, dass die österreichischen Treibstoffpreise seit langem auf relativ niedrigem Niveau im europäischen Mittelfeld liegen. Seit Monaten sind die Preise für Benzin und Diesel konstant unter dem EU-Schnitt angesiedelt. So auch diese Woche, wo Österreich bei Euro-Super um 11,56 Cent und bei Diesel um 4,02 Cent unter dem EU-Schnitt liegt.

Ohne hart kalkulierte Preise wäre diese Platzierung nicht möglich. Mineralölunternehmen müssen als wirtschaftlich ausgerichteten Unternehmen agieren. Der Blick auf die Preise innerhalb der EU zeigt es ganz genau: "im Vergleich zu den meisten unserer Nachbarländer tankt man in Österreich weiterhin günstiger", so Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie.

Tankstellenerlöse gehören zu den niedrigsten Europa

Dass in Österreich mit Treibstoffen nicht viel zu verdienen ist, zeigt auch dieses Jahr wieder der internationale Vergleich der Tankstellenmargen von Wood Mackenzie. Untersucht wurden laut Berichterstattung die Brutto-Margen in 16 europäischen Ländern, von Finnland bis Portugal. Im ersten Halbjahr 2009 landete Österreich im neuesten Ländervergleich bei Eurosuper auf dem 14. Platz, nur in Schweden und Großbritannien waren die Spannen bei Benzin noch geringer. Bei den Dieselmargen rangiert Österreich sogar auf dem 16. und somit letzten Platz. Insgesamt gesehen ist die Brutto-Tankstellenmarge, die nicht mit dem noch viel geringeren Gewinn verwechselt werden darf, laut Wood Mackenzie-Studie nirgends so niedrig wie in Österreich. Die höchsten Brutto-Margen konnten für den norwegischen Tankstellenmarkt erhoben werden, wo diese im ersten Halbjahr 2009 sowohl bei Eurosuper als auch bei Diesel mehr als doppelt so hoch waren wie in Österreich.

Versorgungssicherheit ist ein schützenswertes Gut

Die Mineralölunternehmen bieten eine nachhaltige und flächendeckende Versorgungssicherheit mit Treib- und Heizstoffen. Auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten nehmen sie ihre Verantwortung wahr und garantieren die Versorgungssicherheit - 365 Tage im Jahr und meist rund um die Uhr. Dabei werden aber nicht nur Ballungsräume versorgt, sondern auch weniger zentrale Randlagen. Damit sind aber weite Transportwege und eine aufwändige Lagerhaltung verbunden.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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