SP-Rubik: Schutzpaket für Fiakerpferde ist längst in Kraft!

Wien (SPW-K) - "Frau Matiasek interessiert sich vielleicht doch nicht so sehr für das Wohl der Fiakerpferde in Wien, denn sonst wüsste sie, dass ein strenges Maßnahmenpaket für den Schutz der Pferde längst in Kraft ist", zeigt sich SP-Gemeinderätin und Tierschutzsprecherin der SPÖ-Wien Silvia Rubik über das offensichtliche Unwissen der FPÖ verwundert.

"Die Stadt wartet keineswegs auf das Ergebnis einer Studie, eben diese Studie ist von der veterinärmedizinischen Universität Wien nämlich bereits vergangenen Sommer abgeschlossen worden", sagt Rubik. Im Zuge dieser Studie sind zwölf Fiakerpferde insgesamt 400 Mal auf Faktoren wie Körpertemperatur und Schwitzen untersucht worden. Keines der Pferde hat laut Studienergebnis an Hitzestress gelitten- klar ist aber auch, dass gute Rahmenbedingungen für die Pferde unerlässlich sind, um Stress zu vermeiden.

"Die Stadt hat daraufhin ein rigoroses Maßnahmenpaket geschnürt. Die strengen Kontrollen der Fiaker durch die Stadt und die Polizei sind ein Teil dieses Maßnahmenpakets", betont Rubik "denn auch wenn Fiaker eine wichtige Touristenattraktion in Wien sind, muss sicher gestellt sein, dass es den Tieren gut geht. Wenn das nicht der Fall ist, schreckt die Stadt vor strengen Strafen nicht zurück." Wenn KutscherInnen etwa die Arbeitszeiten der Tiere nicht einhalten, die Pferde zu wenig füttern und tränken oder sie falsch angeschirrt sind, drohen Anzeigen nach dem Tierschutzgesetz oder dem Wiener Fiakergesetz, bei schweren Vergehen kann auch die Kutscherberechtigung entzogen werden.
Außerdem gibt es im Sommer neben den Schwerpunktaktionen auch verstärkte Routinekontrollen: bei über 30 Grad wird täglich -auch am Wochenende- kontrolliert. Selbstverständlich sind auch strenge Alkoholkontrollen bei den KutscherInnen.

"Ab dem nächsten Jahr werden die Regeln noch strikter. Die Stadt Wien sieht es als ihre Pflicht an, die Tiere zu schützen", stellt die SPÖ-Tierschutzsprecherin klar, "Daher ist die Anbindehaltung der Pferde ab dem 1. Jänner kommenden Jahres generell verboten und das wird ab diesem Stichtag auch streng kontrolliert werden." UnternehmerInnen, die bis dahin nicht auf Boxenhaltung umstellen, droht eine Anzeige nach dem Tierschutzgesetz und auch ein Konzessionsentzugsverfahren ist möglich.
"Wir sind zuversichtlich, mit diesem Maßnahmenpaket die schwarzen Schafe zu finden und ziehen auch die nötigen Konsequenzen", sagt Rubik "das Maßnahmenpaket wird aber auch weiterhin evaluiert. Sollte es trotzdem noch Probleme geben, scheut sich die Stadt nicht vor weiteren rechtlichen Schritten."
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