SPÖ-Rohr: BZÖ-Sozialpolitik geht an Bedürfnissen der Menschen vorbei!

Armutskonferenz beweist: Orange Almosen-Verteilaktionen geht völlig an tatsächlichen Bedürfnissen vorbei. Steuergeld wird lieber in Eigen-PR gesteckt.

Klagenfurt (OTS) - Die aktuellen Ergebnisse der Armutskonferenz sieht der Vorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Reinhart Rohr, als neuerlichen und erschreckenden Beweis, der gescheiterten Sozialpolitik des BZÖ.

"Mit der Steuergeld-Gießkanne in Großfürstenmanier durch das Land zu ziehen und kleine Gnadengaben an jene zu verteilen, die den vielfach beschwerlichen Weg zur Verteilaktion termingerecht schaffen, haben die Kärntnerinnen und Kärntner einfach nicht verdient", stellt Rohr fest.

Die heute bekannt gewordenen Ergebnisse, wonach in Kärnten nur jeder 41. Bezugsberechtigte die Sozialhilfe bekommt, seien schlichtweg ein Armutszeugnis für die orange Politik. "Ein paar wenige werden mit ein paar Brosamen abgespeist, und der ganze Batzen an Steuergeld, der dann von den Gnadenakten übrig bleibt, wird großzügigst in Eigen-PR und Unsummen von Steuergeld verschlingende, selbstbeweihräuchernde Inserate gesteckt", macht Rohr deutlich. Wie ungerecht das BZÖ verfahre zeige neben vielen anderen Beispielen, wie dem 6 Millionen Euro-Birnbacher-Honorar, das Beispiel des Schulstartgeldes. "Ist es gerecht 74 Euro an alle Eltern zu verteilen, egal ob es sich um Arbeiter mit 1500 Euro oder Anwälte, Steuerberater und andere Spitzenverdiener mit einem Einkommen von zehntausenden Euro handelt? Wäre es nicht sinnvoller den Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen 150 Euro zu geben und den ohnehin Wohlhabenden Nichts?", so Rohr.

Besonders schlimm sei es, dass das BZÖ ungeachtet aller Kritik weiter an seiner fehlgeschlagenen Sozialpolitik festhält, wie das bereits groß angekündigte persönliche Auszahlen von Geldern aus einem Familienpaket neu befürchten lässt.

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