LR Ragger: SPÖ leitete in Kärnten 60 Jahre das Sozialressort

Veröffentlichte Statistik enthält viele Kärntner Sozialleistungen nicht

Klagenfurt (OTS) - "Das Sozialreferat in Kärnten war 60 Jahre in den Händen der SPÖ. Es ehrt mich zwar, wenn die SPÖ mir zutraut, dass ich in nur fünf Monaten alle Probleme, welche die SPÖ dabei hinterlassen hat, lösen kann, aber in so kurzer Zeit ist das natürlich nicht möglich. An den notwendigen Veränderungen wird intensiv gearbeitet." Mit diesen Worten reagierte Kärntens Sozialreferent Landesrat Christian Ragger auf die Aussagen von LAbg. Beate Prettner.
Er wies darauf hin, dass die veröffentlichte Statistik über die Armutsbekämpfung das wahre Bild verfälscht. Viele Ausgaben des Landes Kärnten wie der Teuerungsausgleich, die Mietbeihilfe, das Pendlergeld, das Muttergeld oder der Familienzuschuss scheinen budgetär nicht unter "Sozialhilfe" auf, während Nieder- oder Oberösterreich alle Leistungen hierbei zusammenfasse. "Wenn alle Leistungen der Bundesländer fair zusammengerechnet werden, nimmt Kärnten sicher eine vordere Position ein", erklärt Ragger.

Er bestätigte abschließend, dass der Kampf gegen die Armut eine entscheidende Aufgabe der Sozialpolitik ist, die sich aber nicht allein in Transferzahlungen - so wichtig sie sind- erschöpfen darf, sondern auch andere Bereiche wie die Schul- und Familienpolitik umfasse.

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