WGKK: Verwaltungsaufwand unter dem Wert von 2000

WGKK wendet nur 2,3 Prozent für Verwaltung auf, die Pharmawirtschaft ein Vielfaches davon

Wien (OTS) - Als unsachlich und polemisch wertet die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) jüngste Aussagen der Pharmalobby "Pharmig" über vermeintlich hohe Verwaltungskosten der Krankenversicherungen. Zur Versachlichung der Diskussion erinnert die WGKK an folgende Fakten:

+ Der Verwaltungsaufwand der WGKK beträgt 2,3 Prozent der Ausgaben (Deutschland: 5,9 Prozent, Schweiz: 9,0 Prozent).

+ Der Verwaltungsaufwand der WGKK ist seit 2000 um 11,1 Prozent gesunken, der Verbraucherpreisindex (VPI) ist im gleichen Zeitraum um 18,3 Prozent gestiegen.

+ Der Personalstand der WGKK ist seit 2000 um 13,1 Prozent gesunken, während die zu bewältigenden Aufgaben stark zugenommen haben (Kinderbetreuungsgeld, Dienstleistungsscheck, Familienhospizkarenz, Rezeptgebührenobergrenze, Leistungsinformation etc.).

Selbstverständlich hat sich die Pharmawirtschaft - so wie alle anderen Akteure auch - an den Bemühungen zur Aufwandsdämpfung im Gesundheitswesen zu beteiligen. Die Pharmabranche hat bisher immer konstruktiv an den Konsolidierungsbemühungen teilgenommen, daraus kann jedoch keine "Reformpause" für die kommenden Jahre abgeleitet werden.

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