Energy Globe Award 2009: 50% der Einreichungen aus Steiermark, Oberösterreich und Salzburg

Technologien für die Weltmärkte und coole Jugend-Ideen

Traunkirchen (OTS) - Fast die Hälfte der 200 Österreich-Einreichungen zum Energy Globe Award 2009 kommt aus der Steiermark, Oberösterreich und Salzburg. Von High-Tech bis hin zu findigen Ideen zeigt die "Mitte" Österreichs ihr großartiges Öko-Potenzial. Hier eine Zusammenschau:

In Pole-Position die Steiermark mit 39 Projekten, einige darunter mit Weltmarkt-Perspektiven. Novum in Österreich und Europa: die Weizer Pichlerwerke heizen und kühlen künftig ihre 1400 m2 Nutzfläche mit dem gereinigten Wasser der Kläranlage - 150 Tonnen CO2 werden damit jährlich gespart. Sensationell auch das mehrfach ausgezeichnete Gipsplatten-Recycling-Wunder der Abt. 19D / Steiermärkische Landesregierung. Der Verwertungsgrad von 99% schont Ressourcen und Sickerwasser und verringert den Deponiemüll um Tausende von Tonnen. Mit Null CO2 Emissionen will die Leobener Brauerei Gösser künftig ihren Hopfensaft produzieren und hat diese Vision mit Energieeffizienz, Wärmeintegration und erneuerbaren Energieträgern fast erreicht. Seit die Böhler Schmiedetechnik in Kapfenberg Jagd auf Druckluft-Lecks macht, eine neue Beleuchtungstechnik installierte und die Fernwärme optimiert bleiben zigTausende Euro mehr in der Firmenkasse. Bei der PRO AQUA in Niklasdorf machen Diamanten verschmutztes Wasser glasklar - ein Hit für Schwimmbäder und Industrieabwässer. Zwei kreativen Technikern der HTL Graz Gösting verdankt die Gemeinde Heiligenkreuz eine mobile Pet-Flaschenpresse die das Plastikmüllvolumen an Schulen um 80% reduziert und gleichzeitig Transportkosten und CO2 einspart. Clever und effizient auch der HERK Karosserie- und Lackierbetrieb in Knittelfeld: mit solarem Warmwasser, optimaler Lüftungsregelung und einer Gebäudesanierung bringt der Betrieb seine Kundenfahrzeuge mit 25% weniger Energieaufwand auf Vordermann. Für die Steiermark u.a. mit dabei die LW-Kammer Steiermark, die pgg blueberg engineering GmbH, die FH Joanneum GmbH, die Forschungsgesellschaft Mobilität, das Umwelt-Bildungszentrum Steiermark, Viktor Kaplan Akademie, STENUM GmbH, GIWOG, BA Bachler Vertrieb, u.v.m.

Die Heimat des Energy Globe, Oberösterreich, geht mit 30 Projekten an den Start: u.a. mit dabei der Gmundner Bootsbauer Frauscher mit seinen wasserstoffbetriebenen Booten. Die N-E-T New Environment Technologies in Luftenberg beliefert mit ihren wasserlosen, geruchsfreien und müllsparenden Urinalen alle IKEA Österreich-Filalen. Recyceltes Altglas ist der Stoff, der bei Geocell als Schaumglasschotter für kostengünstige und umweltfreundliche Dämmung zum Einsatz kommt. Die SOlution Solartechnik in Sattledt entwickelte ein Multitalent von einem Sonnenkollektor mit der Form eines Rosenblattes. 30.000 Tonnen Altreifen verwertet der Ohlsdorfer Weltkonzern Asamer jährlich - das Granulat wird im Straßenbau, für Sportanlagen, Formteile und in der Landwirtschaft eingesetzt. Das bahnbrechende Konzept der Siemens AG Linz die "abschaltbare Fabrik" - macht Schluss mit Energieverschwendung im stand-by Betrieb. Einsparpotenzial: bis zu 25%. Last but not least ist die HTL Braunau gleich mit drei Projekten vertreten: das vielfach prämierte Schüler-Trio aus Munderfing präsentiert diesmal einen energieeffizienten Digitalaudioverstärker. Aus der 5C HELI kommt ein a) ein Verfahren, in dem Pilze für eine hohe Ausbeute bei der Biogaserzeugung sorgen und b) der ECO2MOB -kein moderner Bodenwischer - sondern ein genialer Ansatz für Methanol als CO2 armer Treibstoff. Die HTL1 Bau&Design designte Carports als Solartankstellen im Baukasten-System. U.a. mit dabei die HTBLA Steyr, die Linzer Öko-Tex, die sattler energie consulting aus Gmunden, die Xolar Gruppe aus Eberstallzell, der Energiebezirk Freistadt, u.v.m.

Mit 16 Projekten präsentiert Salzburg eine beachtliche grüne Leistungsschau: so veredelt etwa die Salzburg AG mit ihrer mobilen Aufbereitungsanlage Biogas dort, wo es entsteht - es kann sofort ins Netz eingespeist oder per Container zum Abnehmer gebracht werden. Die gswb gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft hat gleich einige Innovationen parat: bei der Energieversorgung eines Wohnparks in Aigen setzte sie voll auf Solarwärmepumpen. In der Wohnanlage am Engelbert-Weiss-Weg werden Bewohner über eine Energieampel am schwarzen Brett, einen hausinternen TV-Kanal und im Internet über den aktuellen Energie-Mix und Energieverbrauch der Anlage informiert. Der Hit für Wintertouristen in Werfenweng sind die solar beheizten gläsernen Parkbänke, die von der HTL Salzburg entwickelt wurden. Findige Köpfe In der HTBLA Salzburg rüsteten ein Fahrzeug der Marke Smart zu einem Elektroauto um, das nun mit 80 km/h und einer Reichweite von ca. 80 km durch die Innenstadt braust. Was IKEA Salzburg umsetzte, haut sogar die Schweden um: das Möbelhaus wird zu 100% mit erneuerbaren Energien versorgt. Mitarbeiter fahren mit Strom-Fahrrädern, die vor Ort mit Ökostrom aufgetankt werden. Müllentsorgung/verwertung wurden optimiert, die Möbeltransporter fahren im Carsharing Betrieb mit umweltfreundlichem Erdgas, etc. Weitere Einreicher sind die Stadtgemeinde Hallein mit einem Volksschulsanierungsprojekt, die Heimat Österreich Wohnungsgesellschaft, die HAK/HAS Zell am See, ATB Becker aus Absam, u.v.m.

(Fortsetzung folgt mit den Bundesländern Kärnten, Tirol und Vorarlberg)

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