Bures: Alkohol am Steuer nicht tolerierbar - Verkehrscoaching soll Bewusstsein dafür schaffen

Ab 1 September: Bewusstseinsbildende Maßnahme schon beim 1. Alkodelikt

Wien (BMVIT) - Erstmals tritt mit 1. September im Rahmen des Verkehrssicherheitspakets, das generell höhere Strafen für Hochrisikolenker beinhaltet, eine verpflichtende Maßnahme schon bei der ersten 0,8 Promille-Übertretung (gilt für 0,8 bis 1,19 Promille) in Kraft - nämlich das Verkehrscoaching. "Wir wollen Bewusstsein dafür schaffen, dass Alkohol am Steuer nicht toleriert werden kann, weil man dadurch nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben anderer gefährdet", erklärt Verkehrsministerin Doris Bures. Die Verkehrscoachings sollen Sensibilisieren, eine Reflexion über das eigene Handeln einleiten und Handlungsalternativen aufzeigen. ****

In den ersten beiden Stunden der vier Coaching-Einheiten sollen der Gruppe, die aus vier bis maximal zwölf TeilnehmerInnen besteht, durch Rettungssanitäter oder Rettungsärzte Unfallfolgen und physischen Auswirkungen von alkoholisiertem Lenken eines Fahrzeugs aufzeigen und aus der eigenen Erfahrung berichten. In der zweiten Hälfte des Coachings soll dann unter Anleitung von PsychologInnen die reflexive Auseinandersetzung mit dem eigenen Fehlverhalten stattfinden, damit in weiterer Folge Handlungsalternativen diskutiert und erarbeitet werden können. Mit der Einführung des Verkehrscoachings schließt Bures auch eine Lücke, denn bisher gab es für den Promillebereich 0,8 - 1,19 noch keine bewusstseinsbildende Maßnahme. (Schluss)

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