Vorsorge-Check: Erneut ein Plus in Wien

Bemühungen der Ärztekammer tragen Früchte - Bis 2010 sollte die Grenze von 200.000 überschritten werden

Wien (OTS) - Knapp 183.000 Wienerinnen und Wiener nahmen 2008 eine Vorsorgeuntersuchung bei ihrem Arzt wahr. "Ich gehe davon aus, dass wir es schaffen, bis 2010 die Grenze von 200.000 zu überschreiten", zeigt sich Ärztekammerpräsident Walter Dorner über das Plus von 12.000 Vorsorgeuntersuchungen erfreut. Die Ärztekammer sieht sich aufgrund dieser aktuellen und bislang noch nicht veröffentlichten Zahlen in ihren Bemühungen, die Wienerinnen und Wiener zu einem gesünderen Lebenswandel zu bewegen, bestätigt. ****

Dass die Ärztekammer in Präventionsdingen "den richtigen Riecher bewiesen hat", zeige zudem die erst kürzlich durch Gesundheitsminister Alois Stöger erfolgte Umsetzung der Transfette-Regelung, so Dorner. "Wir waren die Ersten, die auf diese Notwendigkeit hingewiesen haben, und ich freue mich, dass unsere Forderung nun Früchte getragen hat", betont der Ärztekammerpräsident.

Diese Erfolge seien "höchst erfreulich, wenn sie auch noch nicht zu Begeisterungsstürmen verführen dürfen", so Dorner. Das Thema "Prävention" sei noch lange nicht ausgeschöpft, "es gibt noch so viele Menschen, die erst davon überzeugt werden müssen". Prävention sei eben nicht nur "ein Apfel am Tag oder ein zehnminütiger Spaziergang zum Auto, sondern eine grundlegende Lebenseinstellung, die zu höherer Lebensqualität und zu einem rundum zufriedeneren Lebensgefühl führt".

Kampagne: "Gesund durch Vorsorge"

Seit knapp zwei Jahren versucht die Wiener Ärztekammer im Rahmen der Kampagne "Gesund durch Vorsorge", den Bewohnern der Bundeshauptstadt diese Einstellung zu vermitteln. Ziel dabei ist es, alle Bevölkerungsgruppen und -schichten zu erreichen und den Gedanken der Prävention weiterzutragen. Dazu wurden 2009 nicht nur Informationsmaterialien in den Ordinationen aufgelegt, sondern auch Freecards produziert, die in ganz Wien zur kostenlosen Entnahme aufgelegt beziehungsweise bei ausgewählten Wiener Bädern verteilt wurden.

Immer mehr Menschen, vor allem junge Leute, leiden an chronischen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die durch einfachste Mittel vermieden werden könnten. "Mit unserem Engagement wollen wir die Wienerinnen und Wiener wachrütteln, sie aus ihrer Lethargie holen und ein Bewusstsein für ihren Körper schaffen. Die aktuellen Zahlen des Vorsorge-Checks motivieren zum Weitermachen", so Dorner abschließend. (kp)

S E R V I C E: Informationsmaterialien zu den Themen Ernährung/Bewegung, Sucht, HIV/AIDS, Demenz, Allergien vermeiden sowie die Freecards können kostenlos in der Ärztekammer für Wien bestellt werden: Pressestelle, Tel.: 01/51501 - 1223 DW, E-Mail:
pressestelle@aekwien.at.

Rückfragen & Kontakt:

Ärztekammer für Wien - Pressestelle
Mag. Kristin Posch
Tel.: (++43-1) 51501/1223 od. 0664/8109692
Fax: (++43-1) 51501/1289
posch@aekwien.at
http://www.aekwien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAW0001