Forum Alpbach: Kreativwirtschaft als Motor für Innovation

Bestehende Innovationsparadigmen in Frage stellen um als Standort erfolgreich zu sein

Wien (OTS/PWK631) - Kreativität war eines der Top-Themen, dem
sich zwei Arbeitskreise bei den Technologiegesprächen des Forums Alpbach widmeten. Einer der Arbeitskreise beschäftigte sich unter dem Titel " Creative Industries versus Old Economy: Wohin steuert die Wirtschaft?" mit den Nahtstellen zwischen Kreativwirtschaft, zu der Design genauso gehört wie Mode, Werbung, Film, Gaming, Musik und Journalismus, und traditioneller Wirtschaft.

Internationale Experten wie Ruth Mackenzie, die britische Regierungsberaterin für Creative Industries oder Peter A. Gloor, vom MIT Center for Collective Intelligence, diskutierten dabei über neue Spielformen der Zusammenarbeit zwischen klassischer und Kreativwirtschaft in unkonventioneller Weise über gemeinsame Ideenfindung für Innovationsprojekte bis hin zu Innovation Networks und User Innovation. So stellt Marion Pötz, Expertin für User Innovation und Ideengenerierung in analogen Märkten von Copenhagen Business School bestehende Innovationsparadigmen in Frage. Sie ist überzeugt, dass neue Formen von Innovationsprozessen gefunden werden müssen, die User als Innovatoren miteinbeziehen.

Leimüller: Kreativwirtschaft ist DER Innovationstreiber

Gertraud Leimüller, Leiterin des Arbeitskreises und Vorsitzende der arge creativ wirtschaft austria, betonte, dass gerade in der Krise die gesamte Wirtschaft von der Tätigkeit der Kreativen und ihre Einbindung in betriebliche Abläufe profitieren könne. "Die Kreativwirtschaft ist ein Innovationstreiber, das belegen Untersuchungen ganz klar." Die Hälfte aller Kreativunternehmen in Österreich unterstützt KundInnen in anderen Branchen bei der Einführung von Innovationen. Durch Ideen, Design, einzigartiges Marketing, gezielte Kommunikation und neue Geschäftsmodelle kann eine höhere Wertschöpfung auch in der traditionellen Wirtschaft erzielt werden.

Der Arbeitskreis "Creative Industries versus Old Economy: Wohin steuert die Wirtschaft?" fand auf Initiative des Wirtschaftsministeriums im Rahme von "evolve", der Initiative des BMWFJ zur Innovationsförderung in der Kreativwirtschaft statt und wurde von der arge creativ wirtschaft austria (cwa) betreut.

Die arge creativ wirtschaft austria (cwa) ist ein Kompetenzzentrum für Kreativschaffende, das seit 2003 bundesweit die Interessen der österreichischen UnternehmerInnen der Kreativwirtschaft wahrnimmt. Durch unsere Einbettung in die Wirtschaftskammer Österreich bilden wir die Nahtstelle zur Wirtschaft und unterstützen als solche alle Kreativen, die sich unternehmerisch entwickeln wollen. www.creativwirtschaft.at (us)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich, Arbeitsgemeinschaft (arge) creativ wirtschaft austria, Mag. Michaela Gutmann, T: +43 (0)5 90 900 4471 , E: michaela.gutmann@wko.at

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