Fekter: Sicherheit gestalten durch Entlastung der Exekutive ab 1. September

Erste Freiwillige von Post und Telekom wechseln per 1. September 2009 in das Innenministerium

Wien (OTS) - "Mit 1. September 2009 werden auf freiwilliger Basis
28 Bedienstete von der Post AG und 12 Bedienstete von der Telekom AG dem Bundesministerium für Inneres zur Mitarbeit zugewiesen", freut sich Innenministerin Dr. Maria Fekter heute Freitag bekannt geben zu können. "Das ist ein weiterer Beitrag um unsere Sicherheit aktiv zu gestalten".

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in großen Polizeidienststellen, mit mehr als 20 Polizistinnen und Polizisten Verwendung finden. "Weniger Verwaltungstätigkeit bedeutet mehr Zeit auf der Straße zur Kriminalitätsbekämpfung für unsere Polizei", streicht Fekter den Nutzen klar hervor. Die ersten 40 Freiwilligen werden zum Großteil in den Ballungsräumen im Einsatz sein, davon 17 Bedienstete in Wien, 13 Bedienstete in Niederösterreich und 10 Bedienstete werden die Exekutive in Oberösterreich spürbar entlasten.

Fekter bedankt sich bei Post- und Telekom für die rasche unbürokratische Zusammenarbeit.

"Um den Menschen eine Perspektive in Hinblick auf ihr Arbeitsumfeld zu geben, hat sich die Geschäftsführung von Post und Telekom unbürokratisch und ausgesprochen konstruktiv auf Wunsch der betreffenden Mitarbeiter gezeigt und dafür möchte ich mich recht herzlich bedanken", so Fekter.

Die Zuweisung erfolgt im Wege einer Dienstzuteilung auf Basis des Postentlohnungs¬schemas für eine Probephase von mindestens zwei Monaten. Dadurch kommt es bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu keinen gehaltsmäßigen Einbußen.

Zu Beginn ihres Dienstes werden die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der Sicherheitsakademie in einer zweiwöchigen Grundschulung sowie einer anschließenden sechswöchigen Einschulung am Arbeitsplatz in der jeweiligen Polizei¬inspektion vorbereitet. Erfahrene Polizistinnen und Polizisten werden als Mentorinnen und Mentoren die neuen Mitarbeiter begleiten, um sie in der Anfangsphase ihres Wirkens bestmöglich in ihre neue Tätigkeit einzuführen. "Klares Ziel ist es, für die neuen und noch kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine langfristige Berufsperspektive und damit eine dauerhafte Entlastung der Polizei zu schaffen", streicht die Innenministerin hervor.

Mit den zuständigen Zentralausschüssen wurden im Innenministerium bereits am 10. Juli 2009 und am 17. August 2009 konstruktive Gespräche geführt und diese intensiv in den Prozess eingebunden.

"Diese Lösung ist für alle Beteiligten eine Win-Win Situation. Die Exekutive wird wirksam entlastet und die betreffenden Beamtinnen und Beamten von Post- und Telekom haben eine neue Perspektive für ihre Lebensplanung", so Fekter abschließend.

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