- 24.08.2009, 13:12:41
- /
- OTS0123 OTW0123
Johannes Hahn: Forschung braucht Vertrauen und Verlässlichkeit
Forschungsminister zur heute präsentierten "Strategie 2020" - mit gemeinsamer Forschungsstrategie den Forschungsstandort Österreich weiter stärken
Wien (OTS) - "Der Forschungsstandort Österreich mit seinen
zahlreichen Top-Forscherinnen und -Forschern braucht Vertrauen und
Verlässlichkeit", so Forschungsminister Johannes Hahn. "Ziel ist es,
in einer gemeinsamen Kraftanstrengung eine umfassende
Forschungsstrategie zu entwickeln, um den Forschungsstandort
Österreich weiter zu stärken und den nächsten Schritt vom "Innovation
Follower" zum "Innovation Leader" zu schaffen."
Einen wichtigen Input für diese Strategie sieht Hahn in der heute vom
Rat für Forschung und Technologienentwicklung präsentierten
"Strategie 2020". "Wir bekommen damit einen reichen Fundus, aus dem
wir schöpfen können", dankt der Minister dem Rat für die engagierte
Arbeit. Damit notwendige Maßnahmen gesetzt werden können, "müssen
alle an einem Strang ziehen", sieht Hahn die gesamte Bundesregierung,
den Forschungsrat sowie maßgebliche Stakeholder und die Community
gefordert.
Besonders erfreulich aus Sicht des Forschungsministers war die rege
Beteiligung an der öffentlichen Diskussion über die "Strategie 2020".
Rund 50.000 Zugriffe wurden auf der Homepage
www.forschungsstrategie.at zwischen Mitte Mai und Anfang Juni
verzeichnet. Auch der vom Bundesministerium für Wissenschaft und
Forschung (BMWF) initiierte "Forschungsdialog" (2007/2008) wurde
österreichweit breit diskutiert, mehr als 2.200 Interessierte nahmen
an Veranstaltungen teil. "Damit können wir die mittel- und
langfristige Forschungsstrategie für Österreich auf breit angelegte
Diskussionsprozesse bauen", so der Minister.
Ein weiteres wichtiges Element sei die Systemevaluierung der
österreichischen Forschungslandschaft, die Mitte Mai 2009 vom
Wirtschaftsforschungsinstitut präsentiert wurde. "Wir haben mit dem
Forschungsdialog, der Systemevaluierung und der Strategie 2020 drei
wesentliche Pfeiler. Nun gilt es eine gemeinsame Strategie zu
erarbeiten, um Optimierungspotenzial auszuschöpfen und die Forschung
zu stärken. Der österreichische Forschungsstandort braucht eine
Strategie aus einem Guss, um den rasanten Aufholprozess der
vergangenen Jahre auch künftig fortsetzen zu können."
Hahn sieht in der Strategie 2020 einige Forderungen und Empfehlungen,
für deren Umsetzung er sich einsetzen wird. Dazu zählen etwa die
verstärkte Schwerpunktsetzung zu gesellschaftlich relevanten Themen
und die stärkere Anbindung an die internationale
Forschungsinfrastruktur. Als weiteres Beispiel nennt der
Forschungsminister die "Lange Nacht der Forschung", die jährlich
bundesweit durchgeführt werden soll. Denn: "Die "Lange Nacht der
Forschung" leistet einen wichtigen Beitrag zur
Wissenschaftskommunikation und erfreut sich entsprechender
Beliebtheit", so der Minister.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressebüro
Tel.: +43/1/53120-9007
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF






