AKS: Schule braucht Veränderung!

Aktion kritischer SchülerInnen spricht sich für Reformvorschläge aus, fordert jedoch weitere Maßnahmen

Wien (OTS) - "Es macht Sinn, bestehende bürokratische Strukturen
in unserem Bildungssystem zu hinterfragen und zu reformieren", kommentiert Iris Schwarzenbacher, Bundesvorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS), die geplante Verwaltungsreform. Allerdings sei die Abschaffung der Landesschulräte und die Zentralisierung bestimmter Verwaltungsaufgaben kein Allheilmittel gegen die Budgetnot im Bildungsbereich, so Schwarzenbacher am Montag. ****

"Den Einsparungen durch die Verwaltungsreform müssen weitere Investitionen und eine massive Budgetaufstockung folgen, um eine Weiterentwicklung des österreichischen Schulsystems gewährleisten zu können", so Schwarzenbacher. Es sei notwendig, nicht nur kleine Reformen durchzuführen, sondern den Bildungsbereich grundlegend zu verändern. "Die geplante Vereinheitlichung des Dienstrechtes und die gemeinsame LehrerInnenausbildung sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Es müssen jedoch weitere Maßnahmen gesetzt werden", meint die SchülerInnenvertreterin.

Die AKS fordert neben den aktuellen Reformvorschlägen die flächendeckende Einführung der Ganztagsschule und der Gesamtschule, die Umstellung auf verbale Beurteilung und eine pädagogische Alternative zum Frontalunterricht. Außerdem soll Sitzenbleiben abgeschafft und die Rechte und Kompetenzen der SchülerInnenvertretung sowohl auf Schul- als auch auf landesweiter und bundesweiter Ebene gestärkt werden.

"Es ist höchste Zeit, das österreichische Bildungssystem von Grund auf zu reformieren und auf den Stand des 21. Jahrhunderts zu bringen", so die AKS-Vorsitzende. "Bildung wurde schon viel zu lang zu Tode gespart. Wir Schülerinnen und Schüler sind die Gesellschaft von morgen, das muss auch in der Politik erkannt und Bildung zur Priorität werden!", so Schwarzenbacher abschließend. (Schluss) mb

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