SPÖ-Kärnten: BZÖ will Frauen an Herd ketten und vom Arbeitsmarkt drängen

Kaiser und Blatnik: Kindererziehungsgeld als billige "Zurück-an-den-Herd-Prämie". Geburtenrückgang als Beweis für gescheiterte orange Familienpolitik.

Klagenfurt (OTS) - Als "Schnappsidee" bezeichnen der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, Gleichbehandlungsreferent LR Peter Kaiser, und die Frauenvorsitzende der SPÖ-Kärnten, BR Ana Blatnik, das vom BZÖ geplante Kindererziehungsgeld.

"Mit dieser "Zurück-an-den-Herd-Prämie" zeigen LH Dörfler und seinen orangen Mannen einmal mehr, dass ihnen die Anliegen und Bedürfnisse der Kärntnerinnen völlig egal sind", macht Kaiser deutlich. Es entspräche dem immer wieder zur Schau gestellten Dörfler´schen Wunschbild des Heimchens am Herd, wenn mit dieser Prämie die Frauen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden sollen.

"Faktum ist auch, dass Kärnten als einziges Bundesland einen permanenten Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen hat. Und das ist der Beleg für die gescheiterte orange Familienpolitk, der die lapidar wiederholten Beteuerungen seitens des BZÖ, ach soviel für die Familien zu tun, ad absurdum führt", so Kaiser.

Und BR Ana Blatnik: "Frauen, die sich in Kärnten, trotz der testosterongesteuerten Politik des BZÖ, allen voran von LH Dörfler, dazu entschließen, Kinder auf die Welt zu bringen, sollen nun also mit 75 Euro abgespeist werden." "Offensichtlich sollen die Kärntnerinnen die verfehlte Familienpolitik der Orangen, die nicht fähig und nicht willens dazu sind, ein flächendeckendes Kinderbetreuungssystem auch für unter Fünfjährige zu organisieren, ausbaden", so Blatnik weiter. Die Frauenvorsitzende der SPÖ-Kärnten betont auch, dass es angesichts dieser Art von Politik niemanden wundern dürfe, wenn der Geburtenrückgang in Kärnten immer am stärksten ausfalle und von Jahr zu Jahr weniger Babys das Licht der Welt erblicken.

"Damit beweist Dörfler einmal mehr, dass er nicht in der Lage ist, die Tragweite seiner Entscheidungen abzuschätzen", so Blatnik abschließend.

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