Ortstafeln: Darabos sieht ÖVP gefordert

Burgenländisches Modell könnte teilweise als Vorbild dienen

Wien (SK) - "Eine Lösung in der Frage zweisprachiger Ortstafeln setzt eine breite Mehrheit in Kärnten voraus. Dazu braucht es ein klares Bekenntnis der Kärntner Akteure. Diese Angelegenheit hat sich im Laufe vieler Jahre entwickelt, sie ist nur durch einen breiten gemeinsamen Konsens der KärntnerInnen für alle zufriedenstellend lösbar", erklärte Verteidigungsminister Norbert Darabos heute Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dass sich Minister Berlakovich dem Thema jetzt annehmen möchte, sei erfreulich. Darabos: "Der Landwirtschaftsminister kennt aus eigener Erfahrung, dass im Burgenland schon lange üblich ist, was in Kärnten noch kompliziert scheint." ****

Für Darabos, als Burgenland-Kroate, sei es selbstverständlich, dass er mit seinen ParteifreundInnen in Kärnten das Gespräch in dieser Frage sucht und seine Erfahrungen aus dem Burgenland einbringt. "Es wäre begrüßenswert, wenn Kollege Berlakovich sein nun erwachtes Interesse an dieser Frage ebenfalls nutzt und versucht bei seinen ParteifreundInnen der ÖVP-Kärnten Überzeugungsarbeit zu leisten", so Darabos. Gemeinsam mit der Kärntner ÖVP sei eine Mehrheit für eine konstruktive Lösung möglich. "Ich denke, er hat innerparteilich genügend Einfluss um zu erreichen, dass die Kärntner ÖVP einer konstruktiven Lösung nicht im Wege steht", ist Darabos zuversichtlich. (Schluss) mx

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003