Kärnten: Qualitätssteigerung im Bildungsbereich forcieren

LHStv. Scheuch: Evaluierung in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten

Klagenfurt (LPD) - Im Mittelpunkt jeder Bildungsdebatte müsse die bestmögliche Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler stehen, sagte heute, Freitag, Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch zu den Plänen der Sommerakademie des Landes Kärnten und den Vorhaben des Bildungsministeriums. In Kärnten würden daher sämtliche anstehende Evaluierungen, egal ob von Standorten, Schwerpunkten oder Strukturen, auch gemeinsam mit allen Beteiligten, durchgeführt. Durch die Nutzung von Synergieeffekten soll es im Endeffekt zu einer Qualitätssteigerung bei der Ausbildung unserer Jugend kommen, so der Bildungsreferent.

Man werde gemeinsam mit Gemeinden, Lehrkörper, Eltern und Schülern die aktuelle Situation evaluieren, so Scheuch. "Das Land Kärnten wird sicher keine Schulen schließen, außer Gemeinde und Lehrer sprechen sich ausdrücklich dafür aus. Das Hauptaugenmerk bei der weiteren Vorgehensweise liegt hierbei immer bei den Kindern und deren optimale Betreuung", sagte Scheuch und erinnerte an dementsprechende Aussagen beim Kleinschulgipfel im Juni dieses Jahres.

Gemeinsam mit allen Beteiligten werde man sich überlegen, wie man zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten schaffen könne, um das Unterrichtsspektrum zu verbreitern, so der Bildungsreferent. "Dass dabei das Gießkannenprinzip nicht immer optimal ist, liegt auf der Hand. Auch viele Eltern fordern immer wieder Schwerpunktsetzungen ein und genau das werden wir überprüfen", meinte Scheuch.

Sehr gut ins Konzept passen Scheuch dabei die Reformvorschläge der Bildungsministerin. "Kärnten hat immer eine Vorreiterrolle im Bildungsbereich innegehabt. Wir bieten der Bildungsministerin an, diese Erfahrungen in einer Modellregion Kärnten für die 'Totale Kompetenzzusammenlegung' zu nutzen", betonte Scheuch. Damit würden teure Zweigleisigkeiten zwischen Bund und Land behoben werden, die zu einer absolut unnotwendige Kompetenzzersplitterung geführt hätten. So könnten dann gute Ideen im Schulbereich schneller umgesetzt werden und das würde letztendlich wieder den Schülern helfen. "Nur darum sollte es gehen und nicht um Machtspielchen", kritisierte Kärntens Bildungsreferent die ablehnende Haltung verschiedener Länder.

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