REWE International AG veröffentlicht ersten Statusbericht "Chemischer Pflanzenschutz"

Wien (OTS) - Als erstes Handelsunternehmen Österreichs veröffentlicht die REWE International AG einen umfassenden Statusbericht zum chemischen Pflanzenschutz bei Obst und Gemüse. Mit der Aus- und Bewertung der Analysedaten wurde die unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 beauftragt. Damit zeigt das Unternehmen Transparenz und ergänzt das seit 2003 laufende PestizidReduktions-Programm um einen jährlichen Statusbericht.

Seit mittlerweile sieben Jahren setzt die REWE International AG am österreichischen Markt das PestizidReduktionsProgramm (PRP) der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 im gesamten Frischobst- und Gemüsesortiment um. Im Rahmen dessen werden von GLOBAL 2000 regelmäßig Proben aus dem gesamten Obst- und Gemüsesortiment gezogen und bei einem unabhängigen Labor zur Ermittlung der Pestizidrückstände untersucht. Für das PRP hat GLOBAL 2000 eigene maximal zulässige Höchstwerte festgelegt, die meist deutlich unter den gesetzlichen Vorgaben liegen. GLOBAL 2000 stellt im Rahmen des Pestizidreduktionsprogramms der REWE International AG vier AgraringenieurInnen zur Seite, die nicht nur die Produktionsstellen vor Ort überprüfen, sondern auch bei Bedarf gemeinsam mit den Produzenten daran arbeiten, umweltschonendere Alternativen zum Einsatz von Pestiziden zu finden.

Nun geht das Unternehmen einen Schritt weiter und veröffentlicht jährlich einen Statusbericht "Chemischer Pflanzenschutz" - eine Maßnahme mehr, um auch in Zukunft die Weiterentwicklung der Qualitäts-Standards im Bereich Obst und Gemüse zu sichern. "Auch wenn wir in der Pestizidreduktion bei Obst und Gemüse in den vergangenen Jahren schon einiges erreicht haben, schaffen wir mit der Veröffentlichung des Statusberichts einzigartige Transparenz. Wir werden nun Jahr für Jahr wissenschaftlich-neutral belegt und bewertet veröffentlichen, was wir erreicht haben, und wo wir noch besser werden können. Das ist für uns gelebte Nachhaltigkeit - über Vertrauen und Verlässlichkeit nicht nur zu sprechen, sondern klare Signale zu setzen", erklärt Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG, anlässlich der heutigen Veröffentlichung des ersten Statusberichts.

Unabhängige Bewertung zeigt Reduktion um mehr als 35 Prozent seit 2007

Die von GLOBAL 2000 durchgeführte Bewertung kommt zu dem Schluss, dass beim Frischobst und -gemüse der REWE International AG die Belastung von 2007 auf 2008 um mehr als 35 Prozent verringert werden konnte. In den kommenden Jahren will das Unternehmen die Rückstände von Pflanzenschutzmittel systematisch weiter senken.

"Unsere Auswertung hat ergeben, dass die Pestizidbelastung im Jahr 2008 im Vergleich zu 2007 sowohl hinsichtlich der chronischen als auch der akuten Gesundheitsgefährdung erheblich gesunken ist. Das ist sicherlich ein Erfolg des Pestizidreduktionsprogramms. Doch auch die klimatischen Bedingungen, sowie die Analytik im Labor können Einfluss auf die erhobenen Pestizidrückstände haben. Um eine statistisch valide Aussage zum quantitativen Erfolg des Programms treffen zu können, müssen wir die Situation noch über einen längeren Zeitraum beobachten. Durch kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Produzenten und Konsequenz in der Qualitätssicherung kann die REWE Group zu einer nachhaltigen Verbesserung der Belastungssituation bei Obst und Gemüse kommen. Dafür bieten das Pestizidreduktionsprogramm und dieser Bericht eine ausgezeichnete Grundlage. Diese Maßnahmen der REWE Group sind vorbildlich im Sinne der Transparenz gegenüber den Konsumenten", so Dr. Klaus Kastenhofer, Geschäftsführer der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.

Für den Statusbericht wurden zusammen alle von der REWE International AG in den Jahren 2007 und 2008 bei der Lebensmittelversuchsanstalt (LVA) beauftragten Proben bewertet. Als Grundlage dienten die von GLOBAL 2000 in Zusammenarbeit mit der REWE Group entwickelten Belastungsindizes. Diese berücksichtigen die international anerkannten Bewertungsmaßstäbe ADI (Acceptable Daily Intake) und die Akute Referenzdosis (ARfD). Um zu einer möglichst realitätsnahen Bewertung der Daten zu kommen, liegt den Belastungsindizes ein repräsentativer Warenkorb zugrunde. Der Warenkorb setzt sich aus den in Österreich am häufigsten verzehrten Obst- und Gemüseprodukten zusammen und beruht auf Daten der Agrarmarkt Austria (AMA). Es wurden zudem zusätzlich Belastungs- und Wirkstoffprofile erstellt. Anhand dieser Profile entwickelt GLOBAL 2000 für die REWE International AG zukünftige Handlungsstrategien mit dem Ziel, den Einsatz von Pestiziden weiter zu senken.

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Tel.: +43 2236 600 5262, E-Mail: c.tinkler@rewe-group.at

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