47. Viennale von 22. Oktober bis 4. November

Filmfestival dauert dieses Jahr einen Tag länger, neues Festivalzentrum ist das Badeschiff am Donaukanal

Wien (OTS/RK) - Das größte Filmfestival Österreichs geht im Herbst in die 47. Runde. Zentrum des diesjährigen Festivals wird nicht wie bisher das Dachgeschoss der Urania, sondern das Badeschiff am Donaukanal sein, wo Diskussionen, DJ-Lines und Konzerte das Rahmenprogramm bilden werden.

Auch dieses Jahr warten über 130 aktuelle Spielfilme und eine umfassende Auswahl an Kurz- und Dokumentarfilmen auf Cineasten. Zum einen werden unter der Kategorie "Entdeckungen" FilmemacherInnen wie Carlos Serrano Azcona, Julio Hernández Cordón, Asghar Farhadi oder Christine Molloy gezeigt. Zum Zug kommen auch DokumentarfilmerInnen wie Manuel Mozos, Fabienne Godet oder Yu Guangyi. Zur zweiten Kategorie - den bekannten und etablierten Regisseuren - zählen dieses Jahr klingende Namen wie Lars von Trier der mit "Antichrist" vertreten sein wird, Steven Soderbergh mit "The Girlfriend Experience" oder Francis Ford Coppola mit "Tetro". Und auch der österreichische Film kommt nicht zu kurz, nicht zuletzt bedingt durch die zahlreichen internationalen Erfolge des heimischen Kinos im letzten Jahr. Gezeigt werden unter anderem die Arbeit der Cannes-Teilnehmer Tizza Covi und Rainer Frimmel ("La Pivellina") und der in Kürze im Wettbewerb von Venedig gezeigte Film "Lourdes" von Jessica Hausner, der im Rahmen der Viennale auch seine österreichische Erstaufführung erlebt.

Tributes

Ein Tribute dieser Viennale gilt Tilda Swinton. Gezeigt werden rund ein Dutzend Filme der in Schottland geborenen Ausnahme-Schauspielerin wie "Caravaggio" (1986), "Man to man" (1991), "Orlando" (1992) oder "Julia" (2007). Tilda Swinton wird das Tribute als Gast der Viennale persönlich präsentieren.

Das zweite Tribute gilt dem philippinischen Regisseur Lino Brocka, der 1991 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Junge philippinische Regisseure haben hierbei eine Auswahl seiner wichtigsten Arbeiten getroffen, darunter "Stardoom" (1971) oder "Bona" (1985).

Special Program und Retrospektive

Das Special Program zeigt dieses Jahr ausgewählte Arbeiten von Studenten der deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, die mehrheitlich in den letzten fünf Jahren entstanden sind. Getroffen wurde die Auswahl vom scheidenden Direktor der Akademie, Hartmut Bitomsky. Eine Retrospektive auf besondere amerikanische Komödien hat Jonathan Rosenbaum kuratiert. Sie findet von 7. Oktober bis 5. November im Österreichsichen Filmmuseum (1. Augustinerstr.1) statt.

o Mehr Informationen unter www.viennale.at

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