Walser zu Schulverwaltungsreform: Koalitionäre Machtkämpfe am Rücken der Kinder

Grüne fordern: Bund legt zentrale Vorgaben fest, Schulen setzen eigenverantwortlich um

Wien (OTS) - "Es ist unverantwortlich, dass SPÖ und ÖVP jetzt wieder parteipolitische Süppchen kochen und ihre Machtkämpfe auf dem Rücken der Kinder, um deren Zukunft es bei der Schulverwaltungsreform geht, austragen", kritisiert der Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser. Er übt Kritik an den Landeshauptleuten, die versuchen würden, ihre Machtpositionen zu behalten: "Ziel ist eine wirkliche Schulautonomie mit einer Verlagerung der Verantwortung an die Schulstandorte." Das heißt, der Bund, nicht neun Bundesländer, legt zentral die Vorgaben - Bildungsstandards, Dienstrecht usw. - fest. Die Umsetzung obliegt direkt in Eigenverantwortung den Schulen. Walser: "Die Vorschläge liegen also am Tisch, nun sind die Regierungsparteien gefordert, endlich in die inhaltliche Diskussion zu treten und entsprechende Maßnahmen umzusetzen", betont Walser.

Einer Absenkung der Bildungsausgaben auf OECD-Niveau steht Walser ablehnend gegenüber: "Für den erforderlichen Ausbau des Bildungssystems müssen ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, die Kaputtsparpolitik darf nicht weiter forciert werden."

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