Priorität in Bildungsdiskussion: Neue Mittelschule flächendeckend ausbauen

Frais: "Der Wirtschaftskrise mit höherer Schulqualität begegnen"

Linz (OTS) - "Die Neue Mittelschule ist die bildungspolitische Erfolgsgeschichte unseres Jahrzehnts. Der Ansturm ist so groß, dass das Ausmaß bereits die rechtlichen Grenzen für einen Schulversuch zu sprengen droht. Um die Fortschrittsdynamik nicht zu gefährden, braucht die Neue Mittelschule rasch erweiterte rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen. Denn die positiven Erfahrungen machen schon jetzt klar, dass die Neue Mittelschule der richtige Weg in die Bildungszukunft ist. Oberstes Ziel muss daher der flächendeckende Ausbau sein - kein Genehmigungsantrag einer Schule darf an der 10-Prozent-Hürde für Schulversuche oder an zu geringen finanziellen Mitteln scheitern", stellt SP-Klubobmann Dr. Karl Frais klar. Die Neue Mittelschule soll möglichst rasch in das Regelschulsystem übergeführt werden.

Die Bundesregierung und insbesondere Finanzminister Pröll sind gefordert, diese bildungspolitische Erfolgsgeschichte nicht durch die Verweigerung der erforderlichen finanziellen Mittel zu gefährden. "Gerade die jetzige Wirtschaftskrise ist der richtige Zeitpunkt für Bildungs- und Schulreformen, um die Rahmenbedingungen für junge Menschen in unserem Land zu verbessern. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler aber auch der Lehrerinnen, Lehrer und Eltern zeigen, dass die Neue Mittelschule sehr positiv angenommen wird und einen echten Fortschritt darstellt", betont der SP-Klubchef.

Fragen des Dienst- und Besoldungsrechts sind parallel zur Schulentwicklung zu behandeln, dürfen aber nicht den weiteren Ausbau der Neuen Mittelschule beeinträchtigen. "Der Blickwinkel muss jetzt auf den flächendeckenden Vollausbau der Neuen Mittelschule gerichtet sein. Wesentlich ist dabei, dass es schon bei den Anträgen für das Schuljahr 2010/11 zu keinen Ablehnungen kommt und die Neue Mittelschule möglichst rasch in das Regelschulwesen übernommen wird", so Frais. Bildung muss auch in Zeiten knapper Kassen Priorität haben, zumal erwiesen ist, dass Investitionen in Bildung nachhaltig wirken, volkswirtschaftlich hoch profitabel sind und den jungen Menschen bessere Lebensperspektiven eröffnen.

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