AK fordert mehr Klarheit bei der Grundpreisauszeichnung 2

Mindestschriftgrößen sind nötig

Wien (OTS) - Der Grundpreis ist viel zu klein auf den Supermarkt-Regalschildern gedruckt. Das zeigt ein aktueller AK Stichproben Test in 14 Wiener Geschäften. Die AK verlangt mehr Klarheit für die KonsumentInnen. Die Mindestschriftgröße muss größer werden und es muss einen einheitlichen Platz auf dem Preisschild geben.

Konkret verlangt die AK:
+ Die Mindestschriftgröße des Verkaufspreises soll acht Millimeter haben.
+ Die Mindestschriftgröße des Grundpreises soll vier Millimeter sein. + Der Grundpreis soll immer halb so groß wie der Verkaufspreis sein. + Der Verkaufspreis soll am Preisschild immer rechts oben stehen.
+ Der Grundpreis soll am Preisschild immer rechts unten stehen.
+ Der Grundpreis soll einheitlich berechnet werden auf Basis des Produktpreises (und nicht umgekehrt). Ausnahme etwa bei vorabgepacktem Käse, wenn die Stücke unterschiedlich schwer sind. + Einheitliche Regelung für Produkte, die in Öl eingelegt sind, ob der Grundpreis auf das Abtropfgewicht oder auf das Gesamtgewicht zu beziehen ist.
+ Eine Grundpreisauszeichnung soll es auch bei Hygieneartikeln geben, etwa Küchenrollen, Taschentüchern, Baby-Feucht¬tüchern, WC-Papier.

Rückfragen & Kontakt:

Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
tel.: (+43)664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0002