"Aktion Leben" startet große Plakat-Kampagne

1.300 Groß-Plakate in fünf Bundesländern machen auf Beratungsangebote aufmerksam - Erneut Forderung nach Einführung eines staatlichen Hilfsfonds für Schwangere in Not

Wien, 19.08.2009 (KAP) Mit einer neuen Plakat-Kampagne möchte die "Aktion Leben"- Österreich auf ihr vielfältiges Angebot in der Schwangerenberatung aufmerksam machen: 1.300 Groß-Plakate mit dem schon bekannten Sujet "Essiggurkerl mit Schokolade" hängen von Mitte August bis Mitte September in Wien, Niederösterreich, Kärnten, Salzburg und dem Burgenland.

"Viele Frauen, die ungewollt schwanger werden, und ihre Partner wissen oft nicht, dass es auf Schwangerschaft spezialisierte Beratungsstellen gibt. Unsere Plakate sollen ihnen zeigen, dass sie bei der 'Aktion Leben' Hilfe bekommen", so Generalsekretärin Martina Kronthaler.

Zum Sujet von "Essiggurkerl mit Schokolade" meinte Kronthaler: "Wir zeigen damit auch die Bandbreite der Emotionen während einer Schwangerschaft auf. Ob eine Schwangere diese Zeit süß oder sauer erlebt, hängt stark davon ab, in welchem Umfeld sie sich befindet, wie ihr Partner reagiert und ob sie konkrete Unterstützung findet".

Bei der "Aktion Leben" sind derzeit vier Beraterinnen tätig. Sie haben im Jahr 2008 mehr als 530 schwangere Frauen persönlich, telefonisch oder per E-Mail beraten. Martina Kronthaler betonte, dass die wirtschaftlich angespannte Situation immer mehr schwangere Frauen in eine Notsituation bringt: "Im Vergleichszeitraum zu 2008 sind heuer um 20 Prozent mehr Frauen zu einer persönlichen Beratung zu uns gekommen. Die Anfragen per E-Mail haben sich fast verdoppelt". Umso wichtiger wären für die "Aktion Leben" die Einführung eines staatlichen Hilfsfonds für Schwangere in Not und eine umfassende Werbung für Beratungsstellen, die auch finanziell und materiell helfen.

Die Schwangerenberatung der "Aktion Leben" stehe für verlässliche und umfassende Information, so Martina Kronthaler: "Die Frauen in einem Schwangerschaftskonflikt stoßen bei ihrer Suche nach Information vor allem auf Werbung für den Schwangerschaftsabbruch. Wir möchten den Frauen und ihren Partnern in unserer Beratungsstelle Raum geben, ohne Druck mit unbeteiligten Dritten über ihre Ängste zu sprechen und eine Lösung zu finden".

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