Klimaschutz - SP-Hora: Wien auch beim Verkehr auf dem richtigen Weg

Wien (SPW-K) - "Die Fakten belegen: Wien ist auch beim Verkehr hinsichtlich des Klimaschutzes auf dem richtigen Weg. Viele der diesbezüglichen Forderungen der Grünen sind bereits umgesetzt oder befinden sich in der Realisierungsphase. Der durch die Maßnahmen der Stadt im Bereich des Verkehrs vermiedene Schadstoff-Ausstoß ist mit jährlich mehreren hunderttausend Tonnen enorm. Den Erfolg der Wiener Verkehrspolitik unterstreicht auch der Modal Split, demzufolge der Anteil des öffentlichen jenen des Individualverkehrs bereits überholt hat. Wien ruht sich jedoch nicht auf den bisherigen Erfolgen aus, sondern forciert weiter den umweltfreundlichen Verkehrsverbund öffentlicher Verkehr, Radfahren und zu Fuß gehen", stellte Mittwoch der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, zu den Ausführungen von Gemeinderat Maresch von den Grünen fest.

Nicht nur die U-Bahn, sondern auch die anderen öffentlichen Verkehrsmittel wie Straßenbahn und Bus würden laufend erweitert bzw. durch zahlreiche Maßnahmen attraktiviert, so der SP-Mandatar weiter. Hora: "Wien ist das einzige Bundesland, indem ein Rückgang beim Anteil des Kfz-Individualverkehrs - vor allem und auch in den Bezirken innerhalb des Gürtels - festzustellen ist. Gleichzeitig nehmen der öffentliche und der Radverkehr deutlich zu. Das ist das gewünschte und Zug um Zug erreichbare Ziel der zahlreichen Maßnahmen des Masterplans Verkehr. Die Umwelt wird dadurch deutlich entlastet", so Hora.

"Mit der Erweiterung des U-Bahnnetzes, der laufenden Optimierung des Straßenbahn- und Busangebotes, dem Ausbau der Radwege - Ziel ist ein Anteil des Radverkehrs bis 2020 von rund zehn Prozent - wird sich der Anteil des umweltfreundlichen Verkehrsverbundes in den nächsten Jahren laufend erhöhen und die durch den Verkehr in Wien verursachten Schadstoff-Emissionen weiter reduzieren", so Hora. Der Forderung der Grünen nach einer Sperre der Ringstraße und einer komplett autofreien Innenstadt sowie nach Einführung der City-Maut erteilte Hora aus, wie er ausführte, "verkehrstechnischen und ökonomischen Gründen" eine Absage. Nicht zuletzt erinnerte der SP-Gemeinderat den G-Mandatar daran, dass Wien bereits die Errichtung von Park-and-Ride-Anlagen im Wiener Umfeld finanziell unterstütze. "Wien ist mit seiner Klimaschutzpolitik auch im Verkehrsbereich vorbildlich unterwegs", schloss Hora. (Schluss)

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