Strache: Sofortige Offenlegung des Urkundenfälscher-Vereins für nigerianische Asylwerber

Wien, 19-08-2009 (fpd) - Bezugnehmend auf die heutige Meldung, wonach ein als karitativ getarnter Wiener Verein als Drehscheibe für Urkundenfälschung bei nigerianischen Asylwerbern fungierte, forderte heute der Obmann der FPÖ-Wien, NRAbg. Heinz-Christian Strache die sofortige Offenlegung des Vereinsnamens.

Es sei nicht auszuschließen, dass es sich dabei um einen von der öffentlichen Hand subventionierten Verein handelt, dessen offizieller Zweck die Beratung und Betreuung von Asylwerbern ist. Daher habe die Öffentlichkeit auch ein Recht darauf zu erfahren, wer hier missbräuchlich agiert habe. Sollte sich herausstellen, dass jener Verein, der illegalerweise für eine ungewiss hohe Zahl an neu ausgestellten Identitäten für Nigerianer verantwortlich sei, von der Stadt Wien, dem Bund oder anderen Stellen der öffentlichen Hand unterstützt werde, so müssen diesem unverzüglich die Subventionen gestrichen bzw. die bereits erhaltenen zurückgezahlt werden. Urkundenfälschung sei kein Kavaliersdelikt und müsse hart bestraft werden - vor allem wenn dies noch dazu mittels Geld aus öffentlicher Hand geschehe, so Strache, der gleichzeitig eine wesentlich schärfere Kontrolle von so genannten karitativen und öffentlich unterstützten Vereinen, die Asylwerber betreuen, fordert. (Schluss) hn

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