"Saldo"-Sommergespräch am 21.8.: "Armut - Schicksal oder Folge politischer Ignoranz?"

Wien (OTS) - In Österreich leben rund 400.000 Menschen unter der Armutsgrenze. 600.000 gelten als armutsgefährdet. Zwar widerspricht die Statistik der weit verbreiteten Ansicht, die Reichen würden immer reicher und die Armen immer ärmer. Die Kluft zwischen den höchsten und den niedrigsten Einkommen wächst aber nach wie vor. Bei allen Bekenntnissen, Armut zu bekämpfen - in der politischen Realität ist davon wenig zu bemerken. Die Regierung hat die geplante Mindestsicherung auf Druck der ÖVP noch vor deren Einführung gekürzt, mit dem Argument, die Mindestsicherung dürfe keine soziale Hängematte sein. Im "Saldo"-Sommergespräch am Freitag, den 21. August um 9.45 Uhr in Ö1 diskutiert Rosa Lyon mit Michaela Moser von der Armutskonferenz und dem Ökonomen Erich Streissler, ob Armut ein Schicksal ist, von dem auch in reichen Ländern ein gewisser Teil der Bevölkerung immer betroffen sein wird, oder ob es nur am politischen Willen fehlt, Armut wirkungsvoll zu bekämpfen. Nähere Informationen zum Programm von Österreich 1 sind abrufbar unter http://oe1.orf.at.

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