AK: Mehr Klarheit bei Wertpapierspesen 2

AK gibt Tipps

Wien (OTS) - Wer Wertpapiere kauft, hat mit vielen und auch teuren Spesen zu rechnen. Das zeigt ein aktueller AK Test. Viele KonsumentInnen informieren sich im Internet, aber Preis-Informationen von Filialbanken im Web sind rar. Daher müssen die verrechneten Entgelte auch im Internet veröffentlicht werden, verlangt die AK.

Tipps der AK Konsumentenschützer für den Ankauf von Wertpapieren + Informieren und beraten lassen und nichts überstürzen: Die Veranlagung in Wertpapieren benötigt Wissen und Erfahrung. Allgemeine Informationen finden Sie in der AK Broschüre "Sparen und Anlegen" und auf www.arbeiterkammer.at.
+ Beachten Sie, dass Banken für eigene Produkte, etwa eigene Aktien, eigene Anleiheemissionen, oft günstigere Konditionen verrechnen.
+ Schauen Sie generell auf Mindestspesen - geringe Veranlagungen können so unwirtschaftlich werden.
+ Fremde Spesen werden üblicherweise weitergeleitet (Ausnahmen sind Flat-fees).
+ Möchten Sie regelmäßig ansparen (zum Beispiel Fondssparen oder Wertpapierplan), erkundigen Sie sich für diese Produkte nach günstigeren Konditionen.
+ Zum Wertpapierdepot benötigen Sie ein Verrechnungskonto. Brauchen Sie ein zusätzliches Konto, fallen weitere Spesen an. Ist das Wertpapierdepot bei derselben Bank wie Ihr Gehaltskonto, verwenden Sie Ihr Gehaltskonto.
+ Achtung: Depotüberträge sind meist sehr teuer. Es ist aber nicht ratsam, wegen eines Bankwechsels die Wertpapiere zu verkaufen!
+ Bei Online-Banken fällt üblicherweise die Beratung weg. Erkundigen Sie sich schon vorher über die rechtzeitige Ordereingabe, Real-time-Kurse und das Setzen von Limits.
+ Online-Broker bieten bei ausgewählten Fonds oder Fondsgesellschaften reduzierte Ausgabeaufschläge.
+ Achten Sie bei Online-Banken auf die unterschiedlich hohen Spesen bei Internettransaktionen und Telefon oder Fax.
+ "Klassische Banken" bieten ebenfalls Wertpapierhandel über Internet an. Die Transaktionen sind etwas günstiger, aber teurer als bei Online Brokern.

SERVICE: Die Erhebung über die Wertpapierspesen finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at

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