BZÖ-LPO Scheuch fordert Auflösung der SOKO Ost

Kärntner Polizisten sollen in Kärnten Dienst leisten

Klagenfurt (OTS) - Als Schlag ins Wasser und Verschwendung von Dienstzeiten bezeichnete BZÖ-LPO DI Uwe Scheuch heute die in Wien, Niederösterreich und Burgenland seit Juli im Einsatz befindliche SOKO Ost. "Das ist eine reine Beruhigungspille für die Bevölkerung und geht voll auf die Kappe der Frau Innenminister. Außer leeren Kilometern für unsere Kärntner Polizeibeamten zwischen Wien und Kärnten hat die SOKO Ost rein gar nichts gebracht. Mit Blick auf die Kärntner Kriminalstatistik fordere ich die Auflösung dieser Einheit und die umgehende Rückkehr unserer Polizisten nach Kärnten", so der BZÖ-Landesparteiobmann mit Verweis auf Medienberichte.

Die Idee der Innenministerin sei unausgegoren, unkoordiniert und überhastet umgesetzt gewesen und würde sich in der Praxis als wenig erfolgreich erweisen, erklärte Scheuch. "Außer ein paar Bagatelldelikte hat die Sonderkommission Ost keinerlei Aufklärungserfolge vorzuweisen. Aber wie denn auch, wenn unsere Leute nicht einmal vollen Zugriff auf die nötigsten Computerprogramme haben und auch sonst kaum Einsatzbefugnisse bekommen. Diese SOKO ist nicht arbeitstauglich und zeigt nicht einmal Placeboeffekte", kritisierte BZÖ-LPO die Rahmenbedingungen des Einsatzes der Kärntner Polizeibeamten.

"Wir leiden in Kärnten unter einem immer stärkeren Anstieg der Kriminalität. Es fehlen uns Einsatzkräfte an allen Ecken und Enden, um zum Beispiel die Zahl der Einbrüche in den Griff zu bekommen. Aber nein, die Frau Fekter hat sich ja in den Kopf gesetzt, uns aus Kärnten sogar Leute abzuziehen. Es ist an der Zeit, dass die "SOKO Sinnlos" aufgelöst wird und jene 15 Kärntner Polizisten, die nach Wien mussten, schleunigst wieder bei uns ihren Dienst versehen können", forderte Scheuch abschließend.

(Schluss/le)

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