Martinz: Hände weg vom Zukunftsfonds

Neuner-Kritik teilweise ÖVP-Kritik, aber keine Auflösung des Zukunftsfonds. Schuldenreduktion ohne Reformen kann es nicht geben. Jetzt: Investieren und reformieren

Klagenfurt (OTS) - "Den Vorschlag von Johann Neuner, den Zu-kunftsfonds aufzulösen, um die Landesschulden der vergangnen Jahre damit zu tilgen, lehne ich schlichtweg ab. Das sind ur-alt-sozialistische Vorschläge: -Erspartes für die Schuldentilgung zu verwenden", sagt LR Josef Martinz heute auf die Vorschläge von Johann Neuner in der Kleinen Zeitung. Der Zukunftsfonds sei immerhin der einzige Sparstrumpf Kärntens.

"Aus den Zinsen des Zukunftsfonds können wir gerade jetzt, angesichts der Wirtschaftskrise, Kärntner Betriebe unterstützen und Arbeitplätze sichern", so Martinz. Er, Martinz, lade Neuner aber gerne ein, am dringend notwendigen Reformprozess mitzuarbeiten. "Wir müssen investieren und reformieren. Ich vermisse die Reform- und Sanierungsvorschläge von Neuner", erklärt Martinz.

Reformen in der Landesverwaltung würden schon seit Jahren anstehen. "Wir sind bereits einen Schritt weiter und setzen um, was in den letzten Jahren teil-weise nur angekündigt oder gänzlich vernachlässigt wurde", hält Martinz fest.

Die Kritik am Kabeg-Deal bestätige Martinz ebenso wie an Prestige-Projekten wie der Seebühne oder der Styrian Spirit. "Ich erinnere Neuner, dass die ÖVP es war, die von Anfang an gegen den Kabeg-Deal war und auch die ÖVP das Seebühnen-Desaster oder den Styrian Spirit-Flop ans Tageslicht gebracht hat", weist Martinz hin. Außerdem seien die Erlöse aus dem Kabeg-Deal ohnehin im Budget versickert. (Schluss)

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