Wiener Grüne sehen "Kleines Glücksspiel als großes Leid"

Grüne fordern Überwachung des Jugendschutzes und Überprüfung von Einsatz- und Gewinnmöglichkeiten

Wien (OTS) - Die Wiener Grünen präsentierten im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag eine Studie über die Folgen des Kleinen Glücksspiels. Während fünf Bundesländer auf Einnahmen aus dem "Unglücksspiel" verzichten würden, zerstöre das Glücksspiel in Wien jedes Jahr Tausende Existenzen, so GR David Ellensohn. Die rund 50 Millionen "Automaten-Euro", die Wien pro Jahr einnehme, würden zu mehr Folgekosten führen. Denn aus Spielsucht resultiere, wie die aktuelle Studie aus der Steiermark belegt, eine zunehmende Beschaffungskriminalität. Spielsucht würde zudem zu Wohnungs- und Arbeitsplatzverlust führen. Auch die Spielsuchthilfe in Wien schlägt Alarm, betreute man 2001 noch 625 Spielsüchtige, seien es 2008 bereits 903 Personen gewesen. Die Wiener Grüne fordern daher zumindest die Einhaltung und Überwachung des Jugendschutzes. Weiters müsse eine langfristige Subvention der Beratungsstellen durch die öffentliche Hand garantiert werden. Flächendeckende Überprüfungen der Bundes- und Landesgesetze hinsichtlich Einsatz- und Gewinnmöglichkeiten seien unbedingt notwendig. Zudem müsse die Stadt Wien eine unabhängige wissenschaftliche Studie beauftragen.

Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Telefon: 01 4000-81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/. (Schluss) bon

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