"Der Staat hat Geld wie Heu..."

...sagte unlängst Guido Westerwelle im ZDF

Wien (OTS) - Wenn er es für Bedürftige verwendete, statt Wählerstimmen zu kaufen, hätte der Staat jedenfalls mehr Geld. Der Sozialstaat kann keine Hängematte sein, nur ein Schutznetz. (Sonst wird selbst dieses löchrig.) Der Staat hätte mehr auf der Seite der Leidenden zu stehen - weniger auf der Seite der Wehleidigen. Vorwürfe zu machen, Forderungen zu stellen, daraus Ansprüche abzuleiten, ist keine Kunst. Die Leidenden werden verdrängt, weil niemand an sie erinnert werden will. Die Aggressiven, Maßlosen hingegen, setzen sich durch. Medial verstärkt: "Wir haben ein Recht auf...!"

Wer zahlt, schafft an? Der Steuerzahler ist der Souverän. Stattdessen wird uns (auch unter dem Vorwand politischer Korrektheit) befohlen, genommen, dann gönnerhaft ein wenig zurückgegeben... Die einen schimpfen über die "Ausbeuter", die anderen über "Schmarotzer". Letztlich ist der Unterschied gering.

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