Transporteure: Telematikangebot jetzt ausreichend dimensioniert

Herzer: Gezielter Einsatz dort, wo es Verkehrssicherheitsdefizite gibt

Wien (OTS/PWK601) - Das Telematikangebot der ASFINAG ist aus
der Sicht der österreichischen Transporteure derzeit ausreichend dimensioniert, stellt der Obmann des Fachverbandes Gürterbeförderung in der WKÖ, Wolfgang Herzer, zur Kritik des Rechnungshofes fest. Dieser hatte moniert, dass die ASFINAG in vergangenen Jahren zu hohe Ausgaben im Telematikbereich hatte. An den wichtigsten neuralgischen Stellen gibt es gerade die richtige Anzahl an Überkopfanzeigen, die den Autobahnbenützern Informationen direkt ins Fahrzeug liefern.

Ein besonderes Herzstück ist zweifellos die Nebelwarnanlage auf der A1, die eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit bewirkt. Wenn der Rechnungshof die hohen Ausgaben für die Telematik kritisiert, dann muss er auch den wesentlichen Nutzen dieser Anlagen berücksichtigen, macht Herzer deutlich.

"Wenn in der Vergangenheit mit den Geldern der Mautzahler bei Telematikprojekten nicht ausreichend korrekt umgegangen worden sei, dann stehen wir Transporteure auf der Seite des Rechnungshofes", so Herzer: "Wir haben aber auch sehr erfreut festgestellt, dass der neue Vorstand der ASFINAG die Notbremse gezogen und die Projekte redimensioniert hat." Telematik soll in erster Linie der Verkehrssicherheit dienen. "Sie soll daher weiterhin gezielt dort eingesetzt werden, wo es Verkehrssicherheitsdefizite gibt", Herzer erklärte abschließend. (us)

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