Brunner zu Mochovce-Ausbau: Strabag soll Bewerbung zurückziehen

Grüne: Schrottreaktor ist enormes Sicherheits- und Gesundheitsrisiko

Wien (OTS) - "Mochovce ist ein Schrottreaktor, der ein enormes Sicherheits und Gesundheitsrisiko für die österreichische Bevölkerung darstellt. Dass sich nun ausgerechnet ein österreichisches Unternehmen am Bau eines Atomkraftwerks beteiligen will, ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen in Österreich, die sich mehrheitlich gegen Atomenergie aussprechen", reagiert die Umwelt- und Energiesprecherin der Grünen, Christiane Brunner auf die Bewerbung der Strabag, beim Ausbau des AKW Mochovce die äußere Hülle zu errichten.

Die Fertigstellung des AKW Mochovce stellt eine Bedrohung für die Bevölkerung in Österreich dar: Die Blöcke 3&4 mit einer Leistung von je 440 MW, die nun bis 2012/13 fertiggestellt werden und 40 Jahre in Betrieb sein sollen, basieren auf Plänen aus den 1970er Jahren und sind seit 1986 eine Baustelle. Die Reaktoren weisen - wie Tschernobyl -keine Schutzhülle auf und sind demnach auch nicht terrorsicher.

"Viele Menschen in Österreich engagieren sich gegen die Erweiterung des Atomkraftwerks Mochovce - die Grünen haben im UVP-Verfahren zahlreiche Einwände gesammelt. Das muss auch ein heimisches Unternehmen wie die Strabag zur Kenntnis nehmen", fordert die Umwelt-und Energiesprecherin der Grünen die Strabag auf, ihre Bewerbung zurück zu ziehen.

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