ÖH: Uni-Aufnahmetests abschaffen

Zugangsbeschränkungen haben sich als ungerecht erwiesen

Wien (OTS) - Alljährlich rätseln PolitikerInnen und VertreterInnen der Universitäten über das schlechte Abschneiden von Frauen beim Eignungstest für das Medizinstudium. "Die Aufnahmetests beweisen nur eines: dass es keine gerechten Zugangsbeschränkungen gibt", sagt Sigrid Mauer vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung.

"Die Antwort auf den Andrang von StudentInnen liegt nicht in Auswahlverfahren, deren Fragen teilweise nichts mit der eigentlichen Materie zu tun haben", so Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Stattdessen muss es zu einem massiven Ausbau von Studienplätzen sowie erweiterter Beratung vor der Studienwahl kommen", betonen Maurer und Wallerberger.

Von den 3409 für das Medizinstudium in Wien angetretenen KandidatInnen waren 56,3 Prozent Frauen; nur 43,5 Prozent erhalten tatsächlich einen Studienplatz. In Innsbruck (43,8 Prozent der Studienplätze) und Graz (46,3 Prozent) bleiben Frauen ebenfalls in der Minderheit.

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