Renner: Abschaffung der NÖ-Schulstarthilfe ist abzulehnen

Kosten der Eltern für Schulbeginn steigen seit Jahren

St. Pölten, (SPI) - Als "völlig falsches Signal in Zeiten der Krise", bezeichnet SPNÖ-Jugendsprecherin LAbg. Mag. Karin Renner das Vorhaben der ÖVP-Niederösterreich, die NÖ Schulstarthilfe abzuschaffen. "Die Kosten der Eltern bei Schulbeginn steigen ohnehin seit Jahren, wie einschlägige Studien, beispielsweise der Arbeiterkammer, belegen. Nun vielen Eltern diese Unterstützung zu entziehen ist ‚Sozialabbau mit der kalten Schulter’ und unseres Bundeslandes unwürdig", so Renner, die für die Beibehaltung und Ausweitung der Schulstarthilfe plädiert. Renner: "Die SPNÖ möchte die Schulstarthilfe auf alle Taferlklassler ausweiten. Alle Eltern oder AlleinerzieherInnen sollen beim Schuleintritt ihrer Kinder 100 Euro Schulstarhilfe bekommen, unabhängig von der Anzahl der schulpflichtigen Kinder in der Familie. Um eine optimale Treffsicherheit zu gewährleisten könnte man durchaus eine soziale Staffelung ins Auge fassen."****

Die SPNÖ-Mandatarin lehnt auch die Argumentation der VPNÖ zur Abschaffung der Schulstarthilfe strikt ab. "Die 13. Familienbeihilfe war eine langjährige Forderung der SPÖ und konnte nun in einer sozialdemokratisch geführten Regierung durchgesetzt werden. Diese wertvolle zusätzliche Unterstützung für die Familien darf nicht dadurch konterkariert werden, dass im Gegenzug auf der anderen Seite Unterstützung und Hilfen zurückgeschraubt oder abgeschafft werden. Ein Nullsummenspiel hilft den Familien nicht", so Renner, die noch auf einen Umdenkprozess in der VPNÖ hofft. "Sparen wir ein paar Plakatkampagnen von ‚Kinderösterreich’ ein - und die Finanzierung der NÖ Schulstarthilfe ist gesichert", so Renner.
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