EU verteuert Eintritte für Einheimische - BZÖ-Haubner fordert Oberösterreich-Bonus

Wo Landesgeld investiert wird, sollen Oberösterreicher finanzielle Begünstigungen bekommen.

Linz 2009-08-13 (OTS) - Eine EU-Richtlinie hat zur Folge, dass
2010 Vergünstigungen für Einheimische beispielsweise bei Skiliften oder Thermen gestrichen werden. Die BZÖ-Spitzenkandidatin für die oberösterreichische Landtagswahl, Uschi Haubner, lässt jetzt mit einem neuen Vorschlag aufhorchen, wie diese Vergünstigungen für die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher gerettet werden können. "Das BZÖ fordert einen Oberösterreich-Bonus für alle Landesbürger. Wir investieren in Oberösterreich viele Millionen Euro an öffentlichen Geldern für verschiedene Maßnahmen, angefangen vom Tourismus über die Infrastruktur bis hin zur Kultur. Es sollte darauf Bedacht genommen werden, dass dieses Geld auch wieder der einheimischen Bevölkerung zugute kommt. Der Oberösterreich-Bonus setzt genau hier an. Deshalb fordert das BZÖ: Alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher müssen einen Mehrwert von den öffentlichen Investitionen erhalten", erklärt Haubner.

So sollte die heimische Bevölkerung etwa einen ermäßigten Eintritt in die Thermen haben, bei der Nutzung der Skilifte könnte es für Familien einen günstigeren Preis geben, aber auch im Bereich der Kultur wären Vergünstigungen denkbar. Zu überlegen sei außerdem, dass Schulungen bzw. Kurse beim WIFI und beim BFI für die Oberösterreicher preiswerter angeboten werden. Schließlich würden beide Institutionen Geld von öffentlicher Hand erhalten. In den Genuss des Oberösterreich-Bonus sollte jeder kommen, der seinen ordentlichen Wohnsitz in Oberösterreich hat. Mögliche Probleme, weil der Oberösterreich-Bonus dem EU-Recht widersprechen könnte, sieht Haubner nicht. "Einer möglichen EU-Klage stehe ich gelassen gegenüber. Die Aktion ist rechtlich abgedeckt und kann umgesetzt werden. Außerdem vertreten wir die Oberösterreicher. Daher sind uns kreative Aktionen für die einheimische Bevölkerung lieber, als Untätigkeit aus Angst vor der EU", so Haubner.

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