Österreicher setzen beim Fondskauf verstärkt auf Sicherheit

Frankfurt/Main (ots) -

Sicherheit ist für die Österreicher das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Fonds, wie die Ergebnisse der aktuellen Studie von AXA Investment Managers zeigen. Auf die Frage, worauf sie beim Fondskauf vor allem achten, hoben 34 Prozent der Befragten den Sicherheitsaspekt hervor. Im Vorjahr waren es 20 Prozent, 2007 sogar nur 1 Prozent. Vor allem Menschen, die bereits in Investmentfonds investiert sind, achten bei der Produktauswahl mit 41 Prozent verstärkt auf die Sicherheit eines Fonds (2008: 18 %). Ein Umdenken hat bei der jüngeren Generation der 18- bis 39-Jährigen eingesetzt: Während im letzten Jahr für 30 Prozent (2009: 24%) von ihnen noch die Seriosität der Gesellschaft ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war, schauen 44 Prozent von ihnen jetzt verstärkt auf die Sicherheit eines Fonds (2008: 23 %). Bei den über 60- Jährigen spielt der Aspekt Sicherheit eine deutlich geringere Rolle. 23 Prozent gaben den Punkt 2009 (2008: 17 %) als entscheidend an und folgen lieber der Empfehlung ihres Beraters (2009: 31 %, 2008: 21 %). Auch die Wertentwicklung eines Produktes fällt bei der Kaufentscheidung zunehmend mehr ins Gewicht. Für 22 Prozent der Befragten ist dies das entscheidende Auswahlkriterium (2008: 11 %). Für Fondsbesitzer hat die Wertentwicklung seit dem Vorjahr am stärksten an Bedeutung gewonnen. Im Vorjahr hatten nur 15 Prozent diesen Punkt als entscheidend bezeichnet, in diesem Jahr sind es 33 Prozent. An Bedeutung verloren hat dagegen in diesem Jahr die Seriosität und Reputation der anbietenden Gesellschaft: Nur 20 Prozent der Befragten gaben an, bei der Produktauswahl auf die Seriosität der Fondsgesellschaft zu achten. Im Vorjahr stand der Aspekt der Seriosität mit 23 Prozent noch auf dem ersten Platz der Top-10- Kriterien. Nur noch zehn Prozent der Befragten verlassen sich auf die Bekanntheit und Reputation einer Fondsgesellschaft, im letzten Jahr waren es noch 21 Prozent. "Die Ergebnisse sind nicht überraschend. Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise haben deutliche Spuren hinterlassen. So achten die Österreicher nicht mehr vorrangig auf den Namen des Anbieters, sondern stellen die Sicherheit und die Wertentwicklung in den Vordergrund und setzen zudem auf Beratung" kommentiert Karin Kleinemas, Leiterin Marketing Nordeuropa bei AXA Investment Managers, das Ergebnis. "Insgesamt hat das Bedürfnis der Österreicher nach Sicherheit stark zugenommen. Wir reagieren als Fondsgesellschaft darauf, indem wir unsere Produktpalette mit einzelnen Fonds den veränderten Anlegerbedürfnissen anpassen.", so Kleinemas weiter. Weitere Auswahlkriterien sind für die Österreicher außerdem die Empfehlung von Freunden und Bekannten (8 %), Informationen vom Anbieter (7 %), Testergebnisse unabhängiger Stellen (4 %) sowie Zeitungsberichte (3 %). Die Österreicher stehen mit ihrem gesteigerten Bedürfnis nach Sicherheit nicht alleine da: Auch für 32 Prozent der Schweizer (2008: 24 %, 2007: 8 %) und für 31 Prozent der Deutschen (2008: 20 %, 2007: 4 %) steht dieses Thema an erster Stelle. Allein die Niederländer achten mit 38 Prozent nach wie vor in erster Linie auf den Ruf der anbietenden Fondsgesellschaft (2008: 43 %). Hinweis an die Redaktion Anmerkungen zur Studie "Die Deutschen und ihr Wissen über Fonds" Im Auftrag von AXA Investment Managers führte TNS Infratest Finanzforschung eine repräsentative Umfrage durch. Die Mehrländerstudie untersucht den Wissensstand der Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie den Niederlanden zum Thema Investmentfonds. Die Befragung fand im Frühjahr 2009 statt. TNS Infratest führte in jedem Land insgesamt 1.000 Interviews in der Bevölkerung ab 18 Jahren in Haushalten mit Festnetz-Telefonanschluss. Dabei nutzte TNS Infratest die Methode computergestützter Telefoninterviews (CATI). Die Ergebnisse wurden anschließend bevölkerungsrepräsentativ gewichtet. TNS gehört zur Kantar Group, in welcher WPP (London) seine Marktforschungsaktivitäten gebündelt hat. WPP ist eines der weltgrößten Unternehmen für Medien- und Kommunikationsdienstleistungen mit einem Jahresumsatz von 8,6 Milliarden Euro (2007) und 110.000 Mitarbeitern in 106 Ländern. AXA IM Wissensindex 2009 wurde erstmals im Rahmen der Studie ein "AXA IM Wissensindex" entwickelt. Dieser errechnet sich aus fünf Indexfragen und zeigt das allgemeine Wissensniveau der Bevölkerung auf. Der Index ermöglicht einen direkten Vergleich mit den Vorjahren, mit anderen europäischen Ländern sowie den Vergleich zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Der AXA IM Wissensindex bildet zudem vier Teilgruppen ab, die nach Wissensniveau und Indexpunkten gegliedert sind: Der Profi, der Fortgeschrittene, der Anfänger und der Unwissende. AXA Investment Managers AXA Investment Managers (AXA IM) ist ein Multi-Experte in der Vermögensverwaltung und gehört zur AXA-Gruppe, einer der größten internationalen Versicherungsgruppen und bedeutendsten Vermögensmanager der Welt. AXA IM ist mit 485 Mrd. Euro (Stand: 30.6.09) verwaltetem Vermögen einer der größten in Europa ansässigen Asset Manager. Mit knapp 3.000 Mitarbeitern ist AXA IM weltweit in 22 Ländern tätig. Multi-Experte Als Multi-Experte im Asset Management ist AXA Investment Managers in der Lage, Investmentlösungen in allen Assetklassen optimal gemäß der Kundenbedürfnisse zu kombinieren und damit einen signifikanten Mehrwert zu erzielen. Das Ziel von AXA IM ist es, in jedem Bereich Marktstandards zu setzen und eine führende Position einzunehmen. Das Unternehmen ist davon überzeugt, dass Spezialisierung, Unabhängigkeit und Verantwortlichkeit der Fondsmanager für eine nachhaltige Performance unerlässlich sind. Deshalb entwickelt das Unternehmen überall dort Expertenteams, wo es über klare Wettbewerbsvorteile verfügt. Weitere Informationen zu AXA Investment Managers unter www.axa-im.at

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