Neue Empfehlungen im Umgang mit der Neuen Grippe

Vereinfachung bei der Diagnostik und Nachkontrolle sowie "Heimquarantäne"

Bregenz (VLK) - Personen, die an der Neuen Grippe erkrankt sind, sollen künftig nach einer ersten medizinischen Diagnostik nicht weiter in den Spitälern behandelt werden, sondern im Regelfall eine Woche zu Hause in "Heimquarantäne" bleiben. Diese Empfehlung des Gesundheitsministeriums wird auch in Vorarlberg umgesetzt, informiert Landessanitätsdirektor Elmar Bechter. Alle Spitäler und in Betracht kommenden niedergelassenen Ärzte wurden über die neue Vorgangsweise informiert. Die neuen Regelungen kommen ab Montag, 10. August 2009 zur Anwendung.

Neben der "Heimquarantäne" wurden auch Vereinfachungen bei der Diagnostik und der Nachkontrolle verfügt: mit Grippe-Symptomen erkrankte Personen, die mit Erkrankten in engem Kontakt gestanden sind oder aus Ländern mit einer starken Neue Grippe-Verbreitung (etwa Großbritannien oder Spanien) nach Vorarlberg kommen, gelten auch ohne spezifischen Test als bestätigter Fall und werden entsprechend behandelt.

Sieben Fälle

Bisher wurden in Vorarlberg sieben Neue Grippe-Fälle diagnostiziert. Dabei handelte es sich durchgängig um junge Personen, die inzwischen alle wieder gesund sind. Drei der sieben an der neuen Grippe erkrankten Personen waren Rekruten, die außerhalb Vorarlbergs behandelt wurden.

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