Pilz zu Krems: "Wo bleibt die Information des Parlamentes?"

Taktik der Sicherheitsbehörden lautet: Mauern und Opfer diskreditieren

Wien (OTS) - Heftige Kritik am Vorgehen der Sicherheitsbehörden im Fall der Tötung eines 14-jährigen in Krems, übt der Sicherheitssprecher der Grünen, Peter Pilz: "Hier wird schon wieder nach dem ewig falschen Muster vorgegangen: Diskreditierung der Betroffenen. Nach den Äußerungen des Staatsanwalts, dass die Jugendlichen "amtsbekannt" und bewaffnet gewesen seien, ist nun mit der Verhängung der Untersuchungshaft über einen Schwerverletzten wegen Wiederholungsgefahr ein neuer Höhepunkt erreicht." Statt Aufklärung werde nur Desinformation betrieben, so Pilz. Innenministerin Maria Fekter forderte er auf, endlich Ihre Verantwortung für die Vermeidung solcher Vorfälle zu erkennen. "Sicherheitspolitik, die auf Gewalt setzt und Fehler vertuscht ist verantwortlich, wenn es zu solchen Situationen kommt", so Pilz. "Gefordert ist eine seriöse Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben eine Information des Parlamentes verlangt, aber Fekter verweigert diese. Es stellt sich die Frage, warum?"

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0003