ÖGKV: Dringende Reform für die Pflegegeldeinstufung gefordert

Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) fordert die Einbindung der Fachpflege bei der Pflegegeldeinstufung

Wien (OTS) - Dem nunmehr vorliegenden Rechnungshofbericht zufolge, gibt es regionale Unterschiede bei der Pflegegeldeinstufung. Viele Betroffene erleben Ihre Einstufung nicht mehr.
Ebenso ist die Einschulung der begutachtenden Ärzte nicht standardisiert.

"Ich fordere daher dringend die Einbindung der Fachpflege bei der Pflegegeldeinstufung" sagt Präsidentin Frohner, Österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV).

Der Empfehlung des Rechnungshofberichtes, eine sorgfältige Analyse der aufgezeigten Unterschiede, sowie eine regelmäßige Auswertung über die Einstufung durchzuführen und zu diesem Zweck Diagnosen, sowie Betreuungs- und Hilfestellungskategorien zu erfassen, kann sich Präsidentin Frohner voll anschließen.

Bereits im aktuellen Regierungsprogramm wird von neuen Formen eine "sozialen Diagnostik" zum Wohle der Pflegebedürftigen und der pflegenden Angehörigen gesprochen.

Der Status Quo der Pflegegeldeinstufung ist dringend zu reformieren. Es gilt hier einmal mehr die Frage zustellen, wie lange es noch leistbar ist, sich das Wissens der Fachpflege nicht leisten zu wollen.

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