APA-OTS Politikportalanalyse: Pröll und Faymann einigen sich auf neue Regeln für Steuergeldveranlagung

Innsbruck / Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (31. Juli bis 07. August 2009) steht Vizekanzler Josef Pröll an erster Stelle. Bundeskanzler Werner Faymann folgt auf Rang zwei, Wilhelm Molterer belegt Rang drei.

Vizekanzler Josef Pröll (Rang eins, 467 Nennungen) zeigt sich zufrieden mit dem AUA-Deal, den er als Meilenstein bezeichnet. Niki Lauda greift Josef Pröll indes im Zusammenhang mit dem Verkauf der AUA an. Das Thema Steuergeldveranlagung wird sowohl von Pröll als auch von Bundeskanzler Werner Faymann (Rang zwei, 387 Nennungen) geprägt. Kanzler und Vizekanzler gelang vergangene Woche eine Festlegung auf neue Regeln. Sie sind das Ergebnis des Spekulationsgipfels, der von Faymann am vergangenen Freitag abgehalten wurde und an dem auch Pröll teilnahm. Die Staatssekretäre Andreas Schieder (Neueinstieg auf Rang 13, 98 Nennungen) und Josef Ostermayer waren ebenfalls anwesend. Geeinigt haben sich Pröll und Faymann u.a. bereits, dass Veranlagungen zukünftig nur mehr von zwei Personen, nach dem so genannten "Vier-Augen-Prinzip", durchgeführt werden.

Rang drei belegt Ex-Finanzminister Wilhelm Molterer (233 Nennungen). Auch vergangene Woche wird seine mögliche Kandidatur als EU-Kommissar thematisiert. WKÖ-Präsident Christoph Leitl (Rang zwölf, 99 Nennungen) kritisiert die scheinbare Festlegung der ÖVP auf Molterer und auch der zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer (Neueinstieg auf Rang acht, 110 Nennungen) ist gegen eine Kandidatur Molterers. Für Molterer als Kandidaten hat sich ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf (Rang 26, 65 Nennungen) ausgesprochen.

Maria Fekters (Rang vier, 202 Nennungen) Vorschlag, ein geheimer Unterausschuss im Parlament solle die Arbeit der Staatsanwälte überprüfen, stößt auf breite Ablehnung, besonders unter Verfassungsexperten.

Heinz-Christian Strache (Neueinstieg auf Rang fünf, 178 Nennungen) erreicht durch seinen Wortwechsel mit Gerhard Dörfler (Rang acht, 110 Nennungen) beim Beachvolleyball-Turnier in Klagenfurt die Aufmerksamkeit der Medien.

Weitere Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking:
Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ (Rang sechs, 116 Nennungen); Christian Scheider, BZÖ (Rang elf, 101 Nennungen); Wolfgang Schüssel, ÖVP, und Beatrix Karl (beide Rang 15, je 89 Nennungen); Johannes Hahn, ÖVP (Rang 17, 88 Nennungen); Peter Pilz, Grüne (Rang 19, 85 Nennungen); Rudolf Anschober, Grüne, und Christine Marek, ÖVP (beide Rang 20, je 82 Nennungen); Günther Kräuter, SPÖ (Rang 23, 77 Nennungen); Josef Bucher, BZÖ (Rang 25, 68 Nennungen); Othmar Karas, ÖVP, (Rang 29, 62 Nennungen) und Albert Gunzer, BZÖ (Rang 30, 60 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 13 Politikerinnen und Politiker der ÖVP und acht der SPÖ. Das BZÖ ist mit vier Akteuren vertreten. Die FPÖ und die Grünen stellen je zwei Politiker unter den Top-30. Außerdem im Ranking: WKÖ-Präsident Christoph Leitl.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter mediawatch@apa.at bezogen werden.

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