ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe fliegt Mutter und Sohn auf zwei Etappen aus Tunesien heim

Mopedunfall mit schlimmen Folgen - heute Wiedersehen in Wien

Wien (OTS) - Silvia K. aus Wien und ihr vierzehnjähriger Sohn Daniel wollten von 25. Juli bis 8. August in Tunesien urlauben. Am 30. Juli stürzten sie bei einem Ausflug mit einem ausgeliehenen Moped und zogen sich Verletzungen zu. Daniel trug eine Fleischwunde davon, die genäht werden musste. Die Mutter traf es wesentlich schlimmer. Sie erlitt Abschürfungen und Prellungen am Kopf, eine Gehirnerschütterung und einen Lebereinriss. Daniel durfte nach seiner eigenen Versorgung nicht zu seiner Mutter auf die Intensivstation. Der Gesundheitszustand der Mutter verschlechterte sich, sie war aufgrund innerer Blutungen nicht transportfähig. Erst eine Notoperation vor Ort stabilisierte schließlich den Zustand der 40-jährigen Wienerin.

Der vierzehnjährige Daniel wurde bis dahin ausschließlich vom Reiseleiter betreut, Verwandte oder Freunde aus Wien waren nicht am Urlaubsort. Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe schickte daher drei Tage nach dem Unfall einen Sanitäter nach Tunesien, der Daniel im Ferienclub abholte und im Flugzeug in die Heimat begleitete. Vor dem Abflug besuchte der medizinisch geschulte Mitarbeiter die Mutter noch im Krankenhaus, um sie zu beruhigen und über die weiteren Schritte zu informieren.

Mittlerweile hat sich der Zustand der Mutter soweit stabilisiert, dass sie nach Wien geflogen werden kann. Heute Nachmittag wird sie in ärztlicher Begleitung mit einem Ambulanzflugzeug in Wien Schwechat landen und dann sofort ins Wiener Allgemeine Krankenhaus (AKH) überstellt.

Die Kosten für Heimtransport (11.500 Euro), Krankenhausaufenthalt (7.000 Euro) und Kinderrückholung (2.000 Euro) werden vollständig vom Club übernommen, weil Silvia K. Inhaberin eines ÖAMTC-Schutzbriefes ist.

Die ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperten warnen vor der leichtfertigen Inbetriebnahme von ausgeborgten Mopeds in fremden Ländern. Diese sind oftmals schlecht gewartet und entsprechen bei weitem nicht den österreichischen Standards. Das, gepaart mit oftmals fehlender Fahrpraxis und schlechtem Material, ist eine gefährliche Kombination. Auch bei sommerlichen Temperaturen sind Sturzhelm, feste Schuhe und Handschuhe sowie eine lange Hose ein unverzichtbares Muss.

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