ASFINAG: Seit Ende 2007 neuer Kurs auch bei der Verkehrstelematik

Durch Rechnungshof empfohlene Maßnahmen bestätigen bereits gesetzte Schritte

Wien (OTS) - Zum heute publizierten Bericht des Rechnungshofs zur Prüfung der Verkehrstelematik stellt ASFINAG folgendes fest:

Der Bericht bezieht sich inhaltlich auf den Zeitraum bis Ende 2007. Die darin beschriebenen Kritikpunkte sind mittlerweile behoben und waren auch Grund dafür, dass unmittelbar nach Bestellung des neuen Vorstandes organisatorisch tief greifende Veränderungen durchgeführt wurden. Beschlossen wurden die Auflösung der Verkehrstelematik GmbH und die Unterbrechung der ursprünglich geplanten Projekte, um diese erneut einer Kosten-/Nutzen Analyse und Wirschaftlichkeitsberechnung zu unterziehen.

Im Bereich der Telematik gilt seit 2008 folgendes: Es sollen nur dort telematische Anlagen zum Einsatz kommen, wo sie nachweislich eine Homogenisierung des Verkehrs und eine merkbare Leistungssteigerung bewirken - also im Endeffekt dem Straßenbenützer Vorteile bringen, die die anfallenden Kosten übersteigen.

Daher erfolgte eine Evaluierung des gesamten Ausbauprogramms zum Thema Verkehrstelematik sowie der in Betrieb befindlichen Anlagen nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen und auf Basis der Anforderungen aus dem Betrieb. Die daraus resultierende Neukonzeption bringt eine wesentliche Kosteneinsparung und wurde bereits mit dem Aufsichtsrat akkordiert. Die Details werden am 27. August in Form einer Pressekonferenz vorgestellt.

Auch zu den organisatorischen Vorwürfen wie "In-Sich-Geschäfte" und Einzelzeichnungsbefugnis wird darauf hingewiesen, dass sich diese ebenfalls auf die Zeit vor 2008 beziehen und in dieser Form heute nicht mehr möglich sind.

Rückfragen & Kontakt:

ASFINAG
Mag. Brigitta Pongratz
Leiterin Medien und Kommunikation

Tel: +43 (0) 50108-10831
Fax: +43 (0) 50108-10832
Mobil: +43 664 60108 10831
mailto: brigitta.pongratz@asfinag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASF0001