Lapp erfreut über Reduzierung der Begutachtungsdauer bei Bundespflegegeldbezug

Heutiger Bericht des Rechnungshofes zeigt, dass PVA rund drei Viertel aller BundespflegegeldbezieherInnen betreut

Wien (SK) - "Die Reduzierung der durchschnittlichen Begutachtungsdauer von 130 Tagen im Jahr 2004 auf 60 Tage im Jahr 2007 bringt deutliche Verbesserungen für Menschen, die in Österreich Bundespflegegeld beziehen", zeigt sich SPÖ-Rechnungshofssprecherin und Präsidentin der Wiener Sozialdienste Christine Lapp am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ erfreut. Der heute erschienene Bericht des Rechnungshofes würde, so Lapp, außerdem deutlich zeigen, dass die PVA (Pensionsversicherungsanstalt) die meisten Fälle beim Pflegegeld betreut. ****

"Rund drei Viertel aller BundespflegegeldbezieherInnen werden von der PVA betreut. Das Pflegegeld ist besonders für Pensionistinnen und Pensionisten mit Ausgleichszulage wichtig", so Lapp, die weiter ausführt, dass PensionistInnen mit Ausgleichszulage doppelt so häufig Pflegegeld beziehen würden wie jene ohne. Für Lapp "ein wichtiges Anzeichen dafür, dass Pflegegeld auch zur finanziellen Unterstützung im Alter dient."

Die Präsidentin der Wiener Sozialdienste begrüßt den Vorschlag des Rechnungshofes, dass die Gutachter künftig eingeschult werden und Unterstützung erhalten. "So können sie optimal auf die Situationen von pflegebedürftigen Menschen eingehen", so Lapp, die in der Umsetzung des Vorschlages eine "große und wichtige Qualitätsverbesserung im Pflegebereich" sieht, da viele Menschen die Begutachtungssituation als eher unangenehm empfinden würden.

Handlungsbedarf ortet Lapp im Kampf gegen die drohende Vereinsamung von Pflegebedürftigen. "75 Prozent aller pflegebedürftigen Frauen und Männer leben allein. Mobile Dienste wie Besuchsdienste, Heimhilfen und Tageszentren müssen daher weiter ausgebaut werden. Der Isolation von Menschen entgegenzuwirken, muss ein wichtiges, politisches Anliegen sein", so Lapp abschließend. (Schluss) sv

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