Schatz: Banken werden immer dreister

Grüne fordern von Banken faires Verhalten gegenüber KonsumentInnen

Wien (OTS) - "Berichte der Arbeiterkammer zeigen, dass die Banken immer dreister und erfinderischer werden, wenn es darum geht, den KonsumentInnen ungerechtfertigterweise Geld abzuknöpfen. So verlangen sie etwa für Dienstleistungen, zu denen sie gesetzlich verpflichtet sind, Gebühren", so Birgit Schatz, KonsumentInnenschutzsprecherin der Grünen, die auch fragwürdige AGBs, die einseitige Konditionenveränderungen bei Krediten vorsehen, kritisiert. "Diese bekannte Praxis macht deutlich, wie wichtig Verbandsklagen des VKI wie im Falle der Zinsgleitklauseln sind, um etwas zu verändern", so Schatz weiter.

Die Grünen haben schon bei der Verabschiedung des Bankenschutzpaketes gefordert, dass auf flankierende Konsumentenschutzregelungen nicht vergessen werden darf. "Aufgrund der Entwicklungen in den letzten Monaten und unter dem Gesichtspunkt, dass die Banken auf Kosten der ÖsterreicherInnen Staatshilfe erhalten haben, fordere ich die Banken auf, ihr Verhalten umgehend zu ändern", so die KonsumentInnenschutzsprecherin der Grünen.
Eine faire Praxis bei der Kreditvergabe, keine Einhebung von Gebühren für gesetzlich vorgesehene Verpflichtungen und die Möglichkeit eines Girokontos für jeden sollten Standard und nicht die Ausnahme sein. "Die derzeitige Vorgehensweise der Banken ist für uns jedenfalls nicht akzeptabel, daher bereiten wir bereits jetzt entsprechende Anträge auf Schließung der gesetzlichen Schlupflöcher vor, die wir beim ersten Plenum im Herbst einbringen wollen", schließt Schatz.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001