Glaskunstdorf Brand-Nagelberg wird neu positioniert

Bohuslav: Wertschöpfungssteigerung für die ganze Region

St. Pölten (NLK) - Gebiete, in denen die Rohstoffe für die Glaserzeugung - Holz und Quarz - in großen Mengen vorkamen, waren stets Regionen, in denen sich Glasbläser niederließen. So war in Niederösterreich vor allem das Waldviertel eng mit der Glasindustrie verbunden; im Glaskunstdorf Brand-Nagelberg beispielsweise gibt es noch heute traditionelle Handwerkskunst zu sehen.

In Anlehnung daran will die Gemeinde Brand-Nagelberg das Thema Glaskunst im Waldviertel nun durch gezielte Maßnahmen verstärkt positionieren und vermarkten. Die Durchführung des Projekts "Neupositionierung Glaskunstdorf Brand-Nagelberg" ist bis 2010 anberaumt; die Gesamtkosten belaufen sich auf 84.000 Euro. Das Land Niederösterreich plant die Unterstützung des Projekts aus Mitteln der ecoplus Regionalförderung mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmitteln (ELER).

Im Zuge dieses Projektes soll das Informations- und Besucherleitsystem im Ort neu gestaltet und eine Art "Glaskompetenzplatz" errichtet werden. Zu Marketingzwecken sollen Folder und auch der Internetauftritt auf den neuesten Stand gebracht werden. Außerdem soll ein Imagefilm zum Thema Glaskunst Lust auf einen Ausflug ins Glaskunstdorf machen.

"Durch eine Neupositionierung des Themas Glaskunst sollen, ausgehend von Brand-Nagelberg, in weiterer Folge im Waldviertel zusätzliche touristische Besucherfrequenzen generiert werden. Hand in Hand damit soll eine Wertschöpfungssteigerung für die teilnehmenden Betriebe sowie für die ganze Region gehen", betont dazu Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Nähere Informationen: ecoplus, Margarete Pachernig, Telefon 02742/9000-19617, e-mail m.pachernig@ecoplus.at.

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