FP-Höbart: Jugend braucht besonderen Schutz vor Wirtschaftskrise

Reform der Lehrlingsausbildung ist zwingend notwendig

Wien (OTS) - Der freiheitliche Jugendsprecher NAbg Ing. Christian Höbart zeigte sich heute besorgt über die steigende Belastung auch für junge Menschen am Arbeitsmarkt und forderte umfassende Maßnahmen zur Förderung der Lehrlingsausbildung.

"Die Jugendarbeitslosigkeit ist heuer im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent gestiegen. Besonders in Tirol und Oberösterreich ist die Situation bedrohlich. Die Regierung sorgt dafür, daß die Lehrlinge und die jungen Arbeitnehmer die Krise als erstes spüren, indem sie unter anderem zuläßt, daß der Kündigungsschutz gelockert wird. Besonders die Lehrlinge und jungen Menschen sollten aber einen umfassenden Schutz genießen und, statt weiteren Einschnitten, eine viel stärkere Förderung genießen, da wir in den schwierigen Zeiten, die auf uns zukommen, dringend gut ausgebildete Fachkräfte brauchen werden", so Höbart.

"Inzwischen sind weitere Tausende Lehrlinge und junge Menschen durch das Versagen von Pröll und Faymann von Arbeitslosigkeit bedroht. Zusätzlich fehlen fast 6.600 Lehrstellen. Es ist zwingend eine grundlegende und umfassende Reform der Lehrlingsausbildung notwendig, um nicht nur für die derzeitige Krise gewappnet zu sein", so Höbart weiter.

"Die Bundesregierung ist aufgefordert, in diesem wichtigen Politikfeld umgehend zu handeln und dafür Sorge zu tragen, daß unsere Lehrlinge und jungen Menschen durch umfassende Maßnahmen geschützt und gefördert werden. Dazu gehört die sofortige Wiedereinführung des Blum-Bonus, die Einsetzung eines Lehrlingsbeauftragten, die Erhöhung der Lehrplätze, die umfassende Reform der Lehrlingsausbildung und keine Lockerung des Kündigungschutzes", meinte Höbart abschließend.

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